Aktuelle Zeit: Sa, 16. Dez 2017 5:17


Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]

Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Er findet seine Berufung...
BeitragVerfasst: Di, 18. Mai 2010 2:21 

Registriert: Di, 18. Mai 2010 2:00
Beiträge: 5
Drei Tage zog das Heer nun schon. Drei Tage durch die kahlen Steppen Landschaften der Türkei. Alle kannten das Ziel: Jerusalem. Ihr Ziel war es die Heiligen Städte Jesu vor den Ungläubigen zu befreien. Das Heer zählte 19.000 Mann auf 19 Fürsten verteilt, und es wurden täglich mehr. Die Sonne brannte auf seinen Rücken, und sein Blickfeld schränkte sich ein. Die Sonne blendete seine Augen so stark, dass bereits der Tunnelblick einsetzte. Das einzige Geräusch das zu vernehmen war, war das Hufgetrappel von ca. 20.000 Pferden. Keiner bemühte sich einen Laut von sich zu geben, um auch jegliche Energie nicht zu verschwenden. So kam es dass er sämtliches Gefühl für laut und leise verloren hatte. Er konnte nicht sagen ob die Pferde laut waren, oder ob sie leise waren. Er wusste nicht, ob er den Adler der nun schon einige Stunden über ihm kreiste, krächzen hörte. Das letzte Wort hatte er vor 28h gesprochen. Einen Witz hatte er gerissen. Daraufhin hatte man in den „lustigenlurch“ gerufen. Ein amüsanter Name, dachte er – durchaus amüsant. Und während sie so Kilometer für Kilometer ihrem Ziel näherten, betrachtete er mit musternden Blicken seine Mitstreiter. Es fanden sich kaum mehr gute Krieger. Er wagte zu behaupten dass keiner von diesen einfachen Soldaten die hohe Kunst des Krieges und der Taktik beherrschte. Alles nur hirnlose Kraftprotze, wo selbst ein Rudel Wölfe bei der Jagd mehr Taktik anwenden. Mit solchen kann man doch nicht kämpfen, dachte er. Wenn du nie weist wer neben dir fällt und du deine Flanke verlierst. Unmöglich! Doch im Moment hatte er andere Sorgen. Sein Meister hatte ihm einen Auftrag gegeben, welchen er zu erledigen hatte. Vier von zehn Zielen hatte er bereits ausgeschaltet. Doch mit den restlichen sechs musste er sich beeilen, ehe ehe sein Meister zurück war. Die Zeit drängte! Die letzten beiden Tage hatte er gute Arbeit geleistet. Schnelles präzises durchführen und genauso schnelles wieder abrücken, ehe sich Parasiten und Mitesser breitmachten. Er wusste wie er sein Handwerk zu erledigen hatte...


Nach oben
 OfflineProfil  
 Betreff des Beitrags: Re: Er findet seine Berufung...
BeitragVerfasst: Do, 20. Mai 2010 15:57 

Registriert: Di, 18. Mai 2010 2:00
Beiträge: 5
Am nächsten morgen, als er aufgewacht war, mit einem müden und unentspannten Blick erhielt er die Nachricht. In den letzten Tagen hatte er kaum gerastet, maximal 3 Stunden in der Nacht. Er hatte viel zu viel gearbeitet. Doch der Meister, wollte es so. Er musste seine Aufgaben erledigen, andernfalls drohte im Schlimmes.
Er nahm den Brief den ein Bote wenige Sekunden zuvor hereingebracht hatte. Das Siegel des Meisters war darauf zu sehen, eingedrückt auf rotes Wachs. Ein Kreuz mit zwei Buchstaben: M & T. Oben auf dem Kreuz war ein Kreis sodass es aussah wie das Symbol für die Weiblichkeit. In Dem Kreis befand sich ein Adler. Und darunter stand er, der Name des Meisters. Kaum einer kannte ihn und es lag an ihm dies auch so zu lassen. Als er ihn geöffnet und gemustert hatte, bekam er große Augen. Sein nächstes Ziel lautete: Maximilian von Habsburg. Er konnte sich erst nach verstrichenen 3 Minuten wieder rühren. Wie sollte er das anstellen. Die Ländereien der Habsburger waren gigantisch und jeder fürchtete ihre Truppen. Erst vor kurzem hatten sie eine direkte Nachbarstadt eines dort untergegangenen Fürsten erobert. Dennoch konnte er sich motivieren. Er hatte bisher jeden besiegt. Er war ein Meister der Taktik und Offensive. In Verbindung mit genügend Soldaten sollte es funktionieren wie bei jedem anderen Ziel auch. Schnell lies er Boten durch das ganze Land senden und schon am Abend hatten sich 8000 tapfere Reiter zusammengefunden. Mit einer solchen Armee sollte es kein Problem sein diesen von Habsburg einfach nur zu überrennen. Etwas mehr als die Hälfte war schon da, der Rest würde voll in den nächsten Stunden eintreffen. Doch er wusste dass die Unterkünfte knapp waren und sein Budget allmählich immer weiter sank... So sendete er den ersten Teil der Reiter los. Ganze vier Stunden galoppierten sie durch über den aufstaubenden Sand, ehe die Aussichtstürme der Habsburg zu sehen waren. In Höchstgeschwindigkeit näherten sie sich der Stadt. Die ersten Feinde hatte sich schon vor dem Wall positioniert. Es konnte sich nur noch um Minuten handeln. Und dann trafen die beiden Heere aufeinander. Das Ausmaß der Toten war gewaltig. Bis auf einen, hatte keiner seiner Männer überlebt. Der Feind hatte fast dreimal so viele Männer versammelt. Noch dazu waren sie besser ausgebildet. Wir hatten keine Chance...
Als der Überlebende ihm das mitgeteilt hatte. Überreichte er ihm ein Schwert. Er kannte dieses Schwert. Er hatte schon einmal gegen seinen Besitzer gekämpft. Damals hieß dieser Grobi, und nach Wochenlangen Kämpfen hatte er ihn nicht besiegen können. Grobi lebte also noch. Er wusste sofort was er zu tun hatte: ein dutzend Boten machten sich auf den Weg. Zu Städten im ganzen Land und rekrutierten jeden der auch nur annähernd Kämpfen konnte. Alte und Kinder, Bauern mit Mistgabeln, ja sogar einige Frauen...
Er wusste, dass er keine Chance hatte. Unter allen Herrschern der neuen Welt war dieser der einzige an den er nicht ran kam. Doch was sollte er tun? Er musste kämpfen, sein Meister sagte es...
Einen Tag hatte es gedauert, bis die Bauernmilizen sich im Süden des Landes versammelt hatten. Zwanzigtausend waren es geworden! Und kaum waren sie da, bekamen sie auch schon den Abmarschbefehl. Zwanzigtausend Milizen zusammen mit fünftausend Hauptmännern auf Pferden marschierten auf die Tore des Feindes zu. Auf sein Haus am See, das etwas abseits von der Habsburg lag und eigentlich nicht weiter störte. Eigentlich dienten sie auch nur einem Ablenkungsmanöver. Zum Hauptangriff hatten sich Sechstausend feudale Ritter versammelt und versteckten sich in den Wäldern vor der Habsburg, darauf wartend bis der Befehl kam. Doch Timing war die halbe Miete. Mitten in der Nacht, 2 Uhr morgens sollten sie zuschlagen.
So lies er seine Truppen warten, und warten und warten...


Nach oben
 OfflineProfil  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
GuildWarsAlliance Style by Daniel St. Jules of Gamexe.net
Guild Wars™ is a trademark of NCsoft Corporation. All rights reserved.
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de