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 Betreff des Beitrags: Das Vermächtnis
BeitragVerfasst: Mo, 11. Jul 2005 12:36 
Rückblick

Vor langer Zeit war ein angesehener Herrscher im Lande Holy-Wars gefallen (siehe Das Unheil Nahte). Der Fürst des Lazarusorden, bekannte unter dem Name Freischaerler, war im grossen Krieg umgekommen. Ein schwerer Verlust nicht nur für die Ordensgemeinschaft. Nein auch für seine Familie. Was er nicht wusste, da er ständig im Krieg war: seine geliebte Frau gebar ihm einen gesunden Sohn. Somit war ein Erbe geboren und alle Hoffungen lagen auf dem jungen Lord, dass er der Nachfolger des Freischaerlers Erbe würde. In einer Prophezeiung wurde gedeutet, dass beim Tode des helvetischen Führers ein neuer geboren würde, welcher Unheil und Verderben über das Land bringen solle. Der erste Teil war nun geschehen, erfüllte sich auch der zweite Teil?

Die Jahre vergingen. Er wuchs zu einem stattlichen und kräftigen junge Mann heran. Die Gesichtszüge waren unverkennbar, hatte er doch deutliche Ähnlichkeit zu dem Fürsten. Sein Leben war nicht sehr einfach, denn seit seiner Geburt war die Mutter ständig in tiefen Depressionen gesunken. Sein Vater war zu einer Legende geworden und er durfte ihn nicht einmal kennen gelernt haben - und doch stand er immer in seines Vaters Schatten. Er fühlte sich verfolgt von den Geschichten über Ehre und Ruhm. So wie einst grosse Kampf um Troja und der Seuchenkrieg, die Entscheidung, und vieles mehr. Er ging den Weg des Gerechten. Dies jedoch konnte der junge Mann nicht ertragen. Immer Wachen um sich herum als Beschützer, sobald er die Burg verließ und nervige Belehrungen seines Magistrates, um der Etikette des Hauses gerecht zu sein. Das ewige Flunkern des Schwertmeisters, wobei das Kämpfen ihm noch am ehesten Freude bereitet hatte.

Er wollte sein Leben so leben, wie ER es für richtig hielt, und so kam es wie es kommen musste. Schon in jungen Jahren besuchte er heimlich die anliegenden Tavernen und Wirtshäuser. Bald war er dem Alkohol verfallen, die Frauen hatten es ihm auch angetan. Anfangs schlich er sich noch aus der Burg heraus, doch später wurde es ihm gleichgültig. Es gab Zeiten, da kam er erst nach Tagen wieder zurück. So kursierten Gerüchte und der ruf des Hauses Freischaerler war bald am Tiefpunkt angelangt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do, 21. Jul 2005 21:50 
Eines schönen Morgens erwachte der Junge Fürst wie immer, wenn er wilde Orgien gefeiert hatte, mit grässlichen Kopfschmerzen. Da waren gestern wohl ein paar Becher zu viel, ging es ihm durch den Kopf. Er setzte sich erst mal auf und verharrt ein wenig auf der Bettkante. Die Mittagssonne scheint durch das offene Fenster herein. Plötzlich stürmte eine Dienerin herein. Ganz aufgeregt wollte sie was sagen, doch nur ein unverständliches Gegacker war von ihr zu hören. Der junge Herr musste sich die Ohren zu halten. “Aaargh, nicht so laut bitte, ich habe Kopfschmerzen. Bring mir lieber etwas dagegen.“ Gab er der Dienerin mürrisch zu verstehen. Doch sie gab nicht nach. “Mein Herr ... mein Herr ...“ stotterte sie, “Ihr werdet gesucht.“ „Ach das wäre nicht das erste mal. Wie heisst sie?“ Gab er lächelnd zur antwort. Er sich bemüht sich auf zu stehen und ging an die grosse Kommode. Da stand eine Schüssel mit kalten Wasser. Kaum hatte er sich die Schüssel über dem Kopf ausgeschüttet sprudelte es auch aus der Magd heraus. “Nein, diesmal ist es keine Dame. Ihr werdet Gesucht des Mordes. In der letzten Nacht wart ihr doch in der Taverne zum ’Gebrochenem Krug’. Da habt ihr um viel Geld gespielt. So wie es uns Berichtet wurde, hattet ihr in Rasche den Spieler gegen den Ihr verloren hattet, kaltblütig ermordet. Ihr schwebt in grosser Gefahr, mein Herr.“ Der Junge Fürst stand da wie angewurzelt. Er konnte nicht sagen ob ihn das kalte Wasser oder die schlechte Nachricht schockierte. Schnell hatte er das Ahndtuch genommen und ist zum Fenster gerannt. Er schaute hinaus und trocknete sich ab. „Sind sie schon hier?“ „Nein mein Herr. Aber es wird sicher nicht lange dauern bis sie da sind. Kommen sie. es steht eine Kutsche bereit.“ Gab sie nicht mehr so stotternd zur Antwort. Und so Packte sich der junge Fürst seine nötigsten Sachen zusammen und verlies Hals über Kopf seine Burg.


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