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 Betreff des Beitrags: Die Zukunft der Menschheit
BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:30 
oder anders ausgedrückt die Erde II im Jahre 2503
aber es gibt immer noch große Gegensätze und religiöse Fragen


1. Die Entstehung des Kerguelen-Bundes

Neue Heimat

Ein Blitz durchzuckte begleitet von einem monströsen Donnern einst die Nacht auf Erde II. Staub und Asche lagen in der Luft und während diese zu Boden schwebten, stieg ein Mann aus einer kleinen runden Rettungskapsel. Sein Name war genauso geheimnisvoll wie seine Herkunft, „Nichts13“ so nannte er sich.


Der Auftrag

Am zweiten Tag nach der Landung begab es sich, dass er auf einen Berg stieg um zu sehen wo er sich eigentlich befand. Da sprach plötzlich jemand zu ihm, kaum zu verstehen. Nichts13 antwortete in unbeschreiblicher Poesie, was wir alle wohl gesagt hätten: „Hä? Wer da?“ Etwas deutlicher brummte es aus dem Wald, aber immer noch zu leise, sodass Nichts13 sprach: „Sprich lauter, das versteht ja kein Mensch!“ Und mit Wucht von tausend Bomben schallte es vom Himmel: „Hör besser zu, ich bin schließlich heiser, hab nämlich gerade ein 2000-jähriges Streitgespräch mit Zeus und Aton über den Sinn und Unsinn des Zölibats beendet!“ Nichts13 wurden die Knie weich, so setzte er sich erstmal und unterbrach Gott: „Schön, aber warum sprichst du zu mir!“ Gott etwas irritiert: „Ähm, ja - ich habe einen Auftrag für dich.“ „Einen Auftrag?“ „Einen großen Auftrag!“ „Groß?“ „Gerade zu göttlich möchte ich meinen.“ Schließlich verlor Nichts13 die Geduld: „Um was geht es denn in diesem Auftrag?“ „Um die Zukunft der Menschheit.“ „Toll und?“ „Werd net frech! Du sollst ausgehen in diese neue Welt und eine Allianz gründen!“ „Ich? Allein?“ „Du wirst deine Anhänger schon finden.“ „Gut ich mach es, hatte ja eh nichts anderes vor. Wie soll denn die Allianz heißen?“ „Gute Frage, also mich solltest du rauslassen, hab da schlechte Erfahrungen. Es sollte auch keine Abkürzung sein, davon gibt es hier schon genug. Vielleicht „Freundschaftsbund“ oder „Allianz der gegenseitigen Solidarität in Zeiten der Unterjochung durch omnipotente Mitspieler“ oder …“ da unterbrach ihn Nichts13: „Wie währe es mit Kerguelen-Bund, dass sind Inseln im Süd-Indischen Ozean, ich hab da mal Urlaub gemacht, seitdem lese ich vor dem Buchen die Prospekte etwas genauer.“ „Klingt gut, der Kerguelen-Bund stellt Inseln der Sicherheit und Ordnung in einem Ozean des Chaos und der Vernichtung dar.“ Nachdem die Nacht hereingebrochen war entschied man sich zu Bett zu gehen, zu spät bemerkte Nichts13, dass er gar kein Bett hatte.


Die Gebote

Am dritten Tag rief Gott: „Ich diktiere dir nun 10 Gebote in beliebiger Reihenfolge, welche die Mitglieder des Bundes befolgen müssen.“ „Das hattest du schon mal, denn die kenn ich schon.“ Darauf Gott erzürnt: „Nein, das sind neue Gebote, andere als sie Moses bekam , bessere Gebote, außerdem wollte ich doch nur im Hintergrund als Produzent die Fäden ziehen und so würde man merken, dass dies meine Gebote sind - verstanden, gut dann leg ich mal los:

1. Du sollst keine Allianz neben dieser haben!
2. Du sollst nicht begehren deines Nachbarn Kolonie!
3. Ehre die Rohstoffe die du verbaust!
4. Baue deine Verteidigung aus!
5. Attackiere niemals deine Bundesgenossen!
6. Lebe friedlich!
7. Antworte mit Gewalt wenn der Feind dir keine Wahl lässt!
8. Du sollst nicht deine Freunde ausspionieren!
9. Bleibe aktiv am Ball, sonst wirst du gefarmt!
And last but not least:
10. Bezichtige niemals misel des männlichen Geschlechts anzugehören. Ihre Reproduktionsorgane befinden sich innen und nicht außen!

Nichts13 schlug diese Gebote in zwei Steintafeln, denn dies hatte der schon mal in einem Charlton Heston-Film gesehen.


Odyssee

Kurz danach sprach Gott zu Nichts13: „Nun ziehe aus und bringe diese Weisheit unters Volk!“ Nichts13 bedankte sich stieg von dem Berg in das grüne Tal hinab. Auf etwa der Hälfte des Weges verfluchte er seinen Einfall mit den Steintafeln, waren diese doch sehr schwer, weil er so groß geschrieben hatte.
Nach ein paar Stunden und zwei oder drei Leistenbrüchen erreichte der die saftigen Wiesen, gründete dort seine Heimatstadt, die er nach sich benannte und erledigte seinen Auftrag. [/b]


Zuletzt geändert von Gast am Fr, 29. Apr 2005 10:40, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:31 
2. Ein Tag auf dem Bauernhof

Als Nichts13 in dieses grüne Tal kam sah er in weiter Ferne eine Gruppe von Menschen stehen, trotz der großen Entfernung konnte er ihre Streitereien hören. Doch viel konnte er von dem, was er verstand, nicht anfangen. Einer rief „Annahme: wir sähen Rauch!“, ein anderer: „völliger Blödsinn, experimental können wir erfahren, dass…“, da unterbrach ihn eine Frau: „Können wir der Sache nicht einfach einen komplizierten lateinischen Namen geben und dann ist die Sache erledigt?“. „Typisch Biologen!“ riefen die beiden Männer, die sich diesmal einig schienen. Mittlerweile stand Nichts13 hinter der Frau und fragte: „Über was streitet ihr euch denn?“ Der erste Mann antwortete: „Wir wollen Feuer machen, aber es ist keins da.“ „Warum wollt ihr denn Feuer machen?“ Darauf erwiderte der zweite Mann: „Dr. Rothe, unser Historiker hat uns mitgeteilt, dass es für die Menschliche Zivilisation von fundamentaler Bedeutung war das Feuer zu entdecken.“ Nichts13 nickte langsam, da fuhr der zweite Mann fort: „Wir sollten ein Utopia gründen, welches auf den höchsten moralischen Ansichten und modernster Technik basiert.“ Schließlich fragte Nichts13: „Und was ist passiert?“ „Nun ja, als wir hier landen wollten, fiel uns auf, dass wir den Piloten an der letzten Raumtankstelle vergessen hatten, als dieser gerade dort auf dem Klo war. Deshalb stürzten wir ab und verloren so alle unserer Ingeneure, Techniker und unsere gesamte Ausrüstung. Darum wollten wir von vorne beginnen.“ „Also wolltet ihr das Feuer entdecken und das Rad neu erfinden.“ „So weit sind wir gar nicht gekommen, aber das Rad – hm das ist ne gute Idee, jetzt muss ich aber erst mal über dessen endgültige Form nachdenken, ich will nicht gestört werden.“ Sofort drehte sich Jener um und verließ die Frau, den ersten Mann und einen sehr verwirrt drein blickenden Nichts13.
Für Nichts13 war es ein Leichtes diese Akademiker zu seinen Untertanen zu machen, hatte er doch bei seinem Absturz ein Exemplar des Kinderbuches „Ein Tag auf dem Bauernhof“ retten können und so brachte er ihnen den Ackerbau und die Viehzucht bei. Nur die Mathematiker konnte er nun wirklich nicht als Arbeiter gebrauchen, denn die versuchten sich ständig um Arbeit zu drücken, indem sie versuchten zu beweisen, dass die Samen bereits ausgesät und die Tiere längst gefüttert wurden. Doch auch dieses Problem konnte Nichts13 lösen, denn die Mathematiker eigneten sich hervorragend seinen Papierkram zu erledigen und die 10 Gebote zu kopieren. Und als er sah wie nach bereits zwei Wochen seine neue Heimat gedieh, begann er damit auszuziehen und Mitglieder für den Kerguelen-Bund zu suchen.


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:31 
Der Weise

Nichts13 hatte vor einigen Tagen von einem fahrenden Händler erfahren, dass sich nur 5 Kilometer Flussabwärts ein kleines Dorf befindet, welches von einem weisen, alten Mann geführt wird. Dies war Nichts13`s erstes Ziel auf seinem Kreuzzug für das Gute.
Er begegnete am Rand des Dorfes einer Frau und einen Mann, die gerade wie wild an den Brustwarzen einer Sau zogen. Da fragte sie Nichts13: „Ihr Säue, was macht ihr da?“ Darauf die beiden: „Nein das ist nur EINE Sau, kannst nicht rechnen hä? Auch wenn ich nicht weis was es sie angeht, aber wir melken die Sau, es funktioniert nur nicht so besonders.“ „Ihr solltet es vielleicht mal mit der Kuh dort drüben versuchen.“ Auf einmal begannen die beiden zu lachen und sich am Boden zu wälzen. Nichts13 überlegte sich doch lieber zum größten Haus im Dorf zu gehen, als diese Idioten nach ihrem Anführer zu fragen. Wie er weg ging, hörte er noch die beiden zu sich sagen: „Ne Kuh melken, also manche kommen auf Ideen, echt irre der Kerl!“
Noch immer grübelnd wie weise man ist im Vergleich zu solchen Idioten und wie weise wohl ihr Anführer wirklich ist, erreichte er schließlich das größte Gebäude des Dorfes. Es standen zwei Wachen vor dem Eingang, beide waren bewaffnet mit je einem kleinen Stock, den sie sich sehr stolz sichtbar vor die Brust hielten. Der rechte begann zu sprechen: „Wenn du den Weisesten der Weisen, den Ehrbarsten er Ehrbaren, den Herrn über dies wunderbaren Dorf, den Behüter des Glaubens und der Moral sehen willst musst du eintreten. Viel Spaß.“ Nach und nach schien dieses Dorf noch seltsamer zu werden, als es schon wirkte, bei einigen Hütten hatte man wohl den Bauplan falsch gelesen, denn eine Hütte stand auf dem Dach, gestützt von einigen Balken um es vor dem Umkippen zu bewahren und eine andere Hütte schien von innen nach außen gedreht, man alles draußen um das Haus herum angebaut und das Haus selber war ein Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 3 Metern und das Dach selber hatte keine nach oben auslaufende Spitze, sondern war zeigte nach unten in den Mittelpunkt des Würfels. Doch etwas war nicht idiotisch an diesem Haus, das Dach war aus Glas und darunter, also im Inneren des Würfels befanden sich Pflanzen, es war ein Gewächshaus kam es Nichts13 in den Sinn. Ein Gewächshaus, nur seltsamerweise mit einer Küche auf der einen Seite und einigen Betten auf der anderen. Hinter dem Haus, auf der Seite, die Nichts13 nicht sehen konnte musste sich das Bad befinden – eindeutig Exhibitionisten! Es gab nur einen Weg seine Zweifel über die Intelligenz des Anführers zu bestätigen oder zu widerlegen – er musste ihn treffen. Also schritt er in das Haus und da fiel ihm auf, dass nur ein großer, leerer Saal hier drinnen war – sonst nichts, nein direkt in der Mitte saß noch ein Mann und lächelte ihn an. Dieser rief Nichts13 zu: „Komm zu mir Wandersmann, setzte dich und stelle deine Frage.“ Nichts13 setzte sich zu ihm, wunderte sich kurz welche Frage er wohl meinte und stellte schließlich seine Frage: „Ich hab eine Allianz gegründet und wollte sie fragen, ob sie ihr nicht beitreten wollen?“ „Wie heißt sie denn?“ „Kerguelen-Bund und hier ist eine Kopie der 10-Gebote.“ Der Mann las sich die Gebote durch und fragte schließlich: „Wer ist misel?“ „Gute Frage, das wurmt ich auch schon seit ich mit Gott sprach, wer ist er – äh es – sie, sie meine ich, puh grad noch mal die Kurve gekriegt.“ „Wie dem auch sei – du musst 3 Prüfungen bestehen, dann werde ich mich dir anschließen. Verstanden?“ „Ja, schieß los.“ „Das erste Rätsel: Warum fraß niemals ein Eisbär einen Pinguin?“ „Das hat aber mal einer, der hat sogar gleich ne ganze Gruppe gefressen.“ „Geht doch gar nicht, Eisbären lebten auf der Erde doch am Nordpol, Pinguine am Südpol.“ „Ich hab`s sogar gesehen, denn ich arbeitete mal als Praktikant in einem Zoo und ich dachte mir, dass Eisbären und Pinguine es alle schön kalt haben und wenn man beide Arten in ein und denselben Käfig stecken würde, könnte man viel Platz sparen. Das war vielleicht ein Gemetzel!“ „Na gut, du musst noch immer zwei Prüfungen bestehen. Also: Ein Mathematiker, ein Physiker und ein Biologe stehen vor einem Fahrstuhl. 9 Menschen steigen ein und wenig später steigen 10 Menschen aus, was sagen die drei?“ „Der Biologe sagt: „Die haben sich wohl vermehrt.“, der Physiker: „Bis zu 15% Messfehler sind akzeptabel.“ Und der Mathematiker: „Wenn jetzt noch einer reingeht, dann ist der Fahrstuhl wieder lehr.“ Richtig oder?“ „Kanntest du diesen Test etwa?“ „Nein aber ich musste die letzten 2 Wochen mit Akademikern verbringen, da kann man so was schon erahnen.“ „Also gut der letzte Test: Gib mir einen Tipp, wie man mehr Milch aus den Schweinen bekommt.“ „Melkt doch Kühe!“ „Guter Tipp, hätte von mir sein können. Hubert!“ Eine der Wachen kam in den Raum. „Hubert, sag den Dorfbewohnern, dass sie nicht die Säue sondern die Kühe melken sollen.“ Nickend verließ die Wache den Raum wieder. „Ab sofort gehöre ich deiner Allianz an, mein Freund.“ „Gut, aus Interesse und für die Memberliste, wie heißt du eigentlich?“ „Wenn du dies erfahren willst musst du 3 Prüfungen bestehen!“ Plötzlich kam die Wache wieder hinein und reif laut: „Papa_Chico, die Dorfbewohner melken bereits die Kühe – ich glaub die haben das schon irgendwie selbst herausgefunden.“ „Nein, jetzt hast du meinen Namen verraten, warum nennst du mich denn nicht altehrwürdigster Anführer, wie ich das doch schon immer wollte.“ „Ja gut Papa_Chico, beim nächsten mal.“ Die Wache verließ den Raum wieder. Nichts13 wollte langsam wieder los und sagte: „Ich muss weg.“ Beide verließen das Haus, da fragte Nichts13 Papa_Chico: „Du Papa Schlumpf“ „Papa_Chico“ „Ja meinetwegen auch das, aber wo ist das nächste Dorf oder die nächste Stadt?“ Papa_Chico zeigte mit der ausgestreckten Hand auf die Berge im Norden: „Dort ist eine große Stadt, aber seit vorsichtig, denn sie liegt im Land des Herrn der Stürme.“


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:32 
3. Der Herr der Stürme

300 Meter, ganze 300 Meter senkrecht hinaufklettern – davon hatte Papa_Chico nichts gesagt, aber was beschwerte er sich denn? Jetzt war es eh zu spät, schließlich hatte Nichts13 fast Kante des Plateaus erreicht. Eigentlich, dachte er, ist die Erde2 ein absolut beschissener Ort zum Bergsteigen. Der Planet war größer als Erde und hatte infolge dessen gut 4/3 der Schwerkraft der alten Erde – Möbelpacker war hier der unbeliebteste Beruf weit und breit. Irgendwie fand man hier auch keinen Schlaf, durch die drei großen Monde dauerte ein Tag hier etwa 32 Stunden und wegen der zwei Sonnen schien auch noch 26 Stunden lang die Sonne. Beide Sonnen strahlten derart stark, dass es gefährlich war sich mit einer Brille in die Mittagshitze zu stellen, unglaublich wie schnell so ein Kopf doch verkohlen kann. Etwas Gutes gab es aber noch: Vollmondbräune soll ja in der Nähe des Äquators tierisch angesagt sein. Noch leicht in Gedanken versunken erreichte Nichts13 das Plateau, zog sich rauf und erschrak, weil ein Mann direkt vor ihm stand und ihn grimmig ansah. „Ja bischd du deppert?“ fragte dieser und der mehr als nur ahnungslose Nichts13 antwortete: „Wie?“ „Tauschende, ne Hunderttauschende, ach Millionen von Tonnen dieses Iridiumerzsches hamma’ ausgegeben, damit ihr Deppen a Seilbahn zu unsch habt. Doch keiner, isch wiederhole KEINER benutscht det Ding. I hab 2 Freunde beim Bau verloren.“ „Oh das tut mir leid, gab es denn viele Tote beim Bau?“ „Keinen einzschigen, die waren nur genauso deppert wie du!“ „Ja wo ich nun mal hier oben bin, dann bring mich doch zu deinem Anführer, dem Herrn der Stürme.“ „Seh i aus wie a Volldepp oder a Reischebegleiter? Auscherdem nennt der si gar net mehr Herr der Stürme, in Folge der Globalischierung hört der jetzt auf den Namen Stormlord.“ Etwas entnervt und mit der festen Absicht irgendwann einmal Papa_Chico zur Rede zu stellen, warum er ihm nichts über diese Seilbahn erzählt hatte, begab sich Nichts13 schließlich in die Stadt.


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:32 
Als er durch die Stadt lief, fiel ihm auf, dass jeder zweite Laden eigentlich eine Zahnarztpraxis war. Wenn er Stormlord sah musste er ihn unbedingt danach fragen, aber jetzt war es erstmal schwer genug den Stormlord überhaupt zu finden und jedes Mal wenn er jemanden auf der Straße fragte, dann wollten die ihm unbedingt den Zahnstein entfernen, ein paar Brücken setzen oder gleich ihm die Dritten verpassen. Nach einer Weile fand er schließlich den Palast des Stormlords – in der Form eines riesigen Zahnes. An den Wachen vorbei zu kommen war kein Problem gewesen, denn die waren beschäftigt sich gegenseitig Zähne zu ziehen, viel größer wirkte der Schock den Nichts13 innerhalb des Zahnes erfasste – nämlich gar keiner, es war eine Zahnarztpraxis. Er ging auf die Frau an der Rezeption zu und fragte: „Kann man den Stormlord sprechen.“ „Der Chef führt gerade noch eine Wurzelbehandlung durch.“ Plötzlich lies ein unglaublich lauter Schrei die gesamte Praxis erbeben. „So nun ist der Chef zu sprechen, bitte händigen sie mir die Praxisgebühr in Höhe von 10 Gramm Iridium aus.“ „Ich will doch gar keine Behandlung.“ „Das ist uns egal, wer kommt der zahlt.“ Widerwillig bezahlte Nichts13 und begab sich in das Behandlungszimmer. Der Stormlord trank gerade einen Kaffee und wischte sich danach das Blut seines letzten Patienten von dem Kittel. „Was kann ich für sie tun?“ fragte er schließlich Nichts13. „Ähm ich bin Nichts13.“ „Ihr Name sagt mir nichts.“ „Genau.“ Etwas verwirrt sahen sich beide einen Moment an, dann fragte Stormlord: „Also gut, was wollen sie eigentlich?“ „Ich habe eine Allianz gegründet und dies hier sind die 10 Gebote, die jedes Mitglied zu befolgen hat.“ Er las sie sich durch und erwiderte: „Wer ist diese misel?“ „Keine Ahnung, das hat mich der letzte Anführer bei dem ich war auch gefragt und ich weis es echt nicht. Ich hab sogar Bob gefragt.“ „Wer ist Bob?“ „Na Gott, der heißt Bob mit Vornamen, aber das tut nichts zur Sache, er hat jedenfalls geantwortet: Wer sie war, ist nicht wichtig, wer sie ist, ist ebenfalls nicht von Belang, wer sie sein wird, könnte dich interessieren aber nicht heute, doch eines ist wirklich wichtig: Man kann nicht oft genug sagen, dass sie weiblich ist und damit basta – capito? – tja das waren seine weisen, aber auch wie immer völlig unverständlichen Worte.“ Stormlord sah noch mal auf die Gebote und sagte: „Ich habe schon lange eine Allianz gesucht, da kann ich auch in ihre eintreten.“ „Danke, sie werden es nicht bereuen, doch nun, bevor ich es vergesse, wollte ich sie doch fragen, warum sind hier so viele Zahnärzte?“ „Eigentlich sind alle Zahnärzte, wir waren mit der „Dentist 2“ unterwegs, als wir hier notlanden mussten.“ „Was war denn mit der „Dentist 1“ passiert?“ „Karies!“ Nichts13 blickte etwas verwundert, fasste sich aber wieder, als Stormlord fortfuhr: „Aber alles in allem haben wir hier die gepflegtesten Zähne in der Galaxis. Nun da wir Alliierte sind, da hätte ich ein kleines Problem.“ „Was denn für ein Problem.“ „Mein früherer Verbündeter, der Gott des Krieges, der sich heute GodofWar nennt, hat mir den Prototyp der Actionfigur von mir selbst geklaut und will die Kopien an meine Untertanen verkaufen.“ „Warum gibt es denn von dir eine Actionfigur?“ „Weil ich in der Kariesschlacht im Paradentosekrieg 12 Patienten gleichzeitig behandelt hatte – das ist noch heute legendär. Aber siehe dich vor, der Prototyp hat auch magische Kräfte, denn er wurde geschmiedet in den Schicksalsfeuern meines Campinggrills!“ „Äh, Okay, ich besorg ihnen die Puppe wieder.“ „Actionfigur!“ „Wo wohnt der denn überhaupt?“ „10 Tagesreisen ostwärts im Land der ewigen Dunkelheit, wo viele Leute die Radieschen von unten wachsen sehen.“ „Was so viele Tote?“ „Nein die haben nur echt beschissene Jobs. Doch nun geh, finde Gefährten die dich auf dieser gefährlichen Reise begleiten, eine Reise, die dich dein Leben kosten könnte.“ „Gefährlich? Leben kosten? Davon haben wir aber vorher nicht gesprochen.“ „Nun ja es könnte aber auch sein, dass er dir die Figur einfach so wiedergibt.“ „Na gut, dann bis bald.“ „Wenn du noch etwas wartest könnte ich mal deine Zähne überprüfen.“ In diesem Moment war Nichts13 bereits sehr engagiert auf dem Weg in das Land des Gottes des Krieges.


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:33 
4. Schatten der Vergangenheit

Finde Mitglieder für die Allianz, suche Gefährten, rette die magische Actionfigur und wer ist eigentlich misel? Irgendwie wurde Nichts13 die Sache langsam zu viel. Vor einem Monat war er noch Paketzusteller in Bielefeld gewesen, jedenfalls nach seinem Zeitempfinden, denn es gab keine Träume im kryogenen Tiefschlaf, in dem man für die jahrelange Reise nach Erde2 versetzt wurde, und heute war er einer von den Spinnern, die behaupten konnten mit Gott gesprochen zu haben. Auch erhielt er einen Auftrag von ihm und dieser schien langsam aber kontinuierlich gefährlicher zu werden. Wenn er die nächsten Tage überleben wollte, musste er Verbündete finden, die ihn begleiten und notfalls kämpfen konnten. Seine Allianz, der Kerguelen-Bund war bereits auf 3 Mitglieder angewachsen, er selbst, der Weise Papa_Chico und der Zahnarzt Stormlord. Beide konnten ihm heute nicht helfen. Papa_Chico hatten mit den Tücken der Idiotie seiner Untergeben zu kämpfen (er hatte damals eine Gruppe von „Deutschland sucht den Superstar“-Fans aufgefunden und nun hatte er die Quittung) und Stormlords Zahnärzte haben ihre Stärke nur im Nahkampf, einem sehr, sehr engen Nahkampf, aber dann sind äußerst effektiv. Nichts13 plante die Zahnärzte als Folterknechte einzusetzen, wenn die Allianz ein wenig gewachsen ist.
Es war eine schöne Wiese, über die er gerade ging. Überall Blumen, herrliche Gräser und duftende Kräuter. Doch ein Gegenstand passte nicht in diese Umgebung: ein schwarzer Quader, der mit seiner längsten Ausdehnung in die Höhe stand. Er war perfekt schwarz und seine Abmessungen betrugen 1:4:9. Nichts13 näherte sich diesem Quader vorsichtig und bemerkte schnell, dass dieses Ding ihn an etwas erinnerte. Doch was war es nur? Da kam er auf die Antwort: 2001 – Odyssee im Weltraum. Einmal gesehen – keinmal verstanden. Doch was suchte ein Objekt aus einem Film der 60er, hier auf Erde2? War es echt oder nur eine Attrappe? Keine dieser Fragen konnte er selbst beantworten, erstens hatte er keinen Dunst davon und zweitens hatte er seit 16 Stunden nichts mehr gegessen. Bevor er sich wieder umdrehte, sah Nichts13, dass etwas eingraviert war: „Tharkad – Heimat des legendären Caedis – rechts 2km“ Hungrig befolgte Nichts13 die Anweisung des Wegweisers und erblickte auch schon bald die Stadt Tharkad.


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:33 
Das Auffälligste an Tharkad war der gläserne Turm direkt im Zentrum der Stadt. Zweimal höher als alle anderen Gebäude, beherrschte er die Silhouette der Umgebung. Nichts13 entschied, dass es am besten wäre dort nach dem Anführer Tharkads zu suchen. Auf dem Weg begegnete er einem Mann, der sehr verärgert aussah und einen Händler anbrüllte: „250 Gramm Holzium für ein paar dürre Hühner!“ Daraufhin der Händler: „Das sind die besten Zuchthühner der Region.“ Nichts13 wollte nicht weiter untätig zusehen und sagte: „In meiner Stadt gibt bessere Hühner für weniger Holzium.“ Der Mann drehte sich um und antwortete: „Wirklich? Wo ist die denn?“ „Knapp 3 Tage im Westen.“ „Das wäre zu schaffen und dann kann ich von dort aus meine Suche fortsetzen.“ „Was suchst du denn?“ „Ne Menge Akademiker.“ „Warum?“ „Weil ich denen die Fresse polieren will.“ „Ganz bestimmte Akademiker oder so allgemein?“ „Ein paar bestimmte, ich bin … war Pilot eines Transporters. Diese Kerle waren an Bord und als wir in dieses System kamen, hielten wir noch schnell mal an einer Raumtankstelle. Tja und wie ich vom Klo komme, da ist mein Schiff weg.“ „Äh, ich glaub die Akademiker hab ich gefunden.“ „Echt? Und mein Schiff?“ „Wie soll ich’s sagen, aber nach dem Absturz haben wir aus den Überresten die Ställe für die Hühner gebastelt.“ Der Mann brach nach diesen Worten zusammen und vergoss eine Träne im Gedenken an sein geliebtes Schiff. Da sah er wieder hoch und fragte: „Wie gebastelt, das sind doch Akademiker, die können nichts basteln!“ „Einer von denen schon, der kennt alle McGyver-Folgen auswendig. Der Kerl hat mir versprochen, dass er mir aus ein paar Gabeln und Hühnerkot einen thermonuklearen Sprengkopf für meine Armbrust baut.“ „Nett, also wir sind uns noch nicht vorgestellt worden, mein Name ist Seisuke.“ „Meiner Nichts13, äh bevor ich es vergesse, willst du meiner Allianz beitreten?“ „Warum nicht, aber irgendwann will ich von diesen Akademikern ein neues, besseres Schiff haben oder ich schlag die einfach zusammen und bekomm danach mein Schiff.“ „Geht in Ordnung.“ Ein Handschlag besiegelte den Pakt und zusammen betrat man den gläsernen Turm.
Im Foyer war alles wie der Turm aus Glas. Nichts13 und Seisuke gingen auf eine Frau an der Rezeption zu. Diese fragte in einen gleichgültigen und routinierten Ton: „Willkommen im Gläsernen Turm des legendären Caedis, Regierungssitz von Tharkad. Kann ich ihnen helfen?“ „Wir wollen Caedis sprechen.“ Antwortete Nichts13. Die Frau sah kurz auf ihren gläsernen Computermonitor, wieder hoch und sagte: „Haben sie einen Termin?“ „Nein.“ „Dann machen sie jetzt einen.“ „Na gut wie passt es jetzt?“ „Der nächste freie Termin wäre in zwei Monaten.“ „Zwei Monate? Wir wollen jetzt sprechen.“ Brüllte Seisuke die Rezeptionistin an. Nichts13 versuchte zu schlichten und fragte noch mal nach: „Können wir denn nicht jetzt kurz rein, geht schnell.“ „Ohne Termin kann ich ihnen nicht helfen.“ Nichts13 und Seisuke traten von der Rezeption zurück und berieten sich: „Seisuke, du hast doch jede Menge angestauter Wut, die kannst du nun an ihr auslassen, ich schleich mich dann hoch.“ In dem Moment stürzte sich Seisuke schreiend auf die Rezeptionistin und schlug auf sie ein. Nichts13 ging derweil seelenruhig zum Fahrstuhl und fuhr nach oben.


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:34 
Als er das oberste Stockwerk betrat, befand er sich in einer Wohnung aus Glas. Das hatte einen Vorteil, er musste nicht lange nach Caedis suchen. Nichts13 ging auf ihn zu und wurde von Caedis begrüßt als er in sein Büro schritt: „Guten Tag, aber wer sind sie?“ „Nichts13 ist mein Name.“ „Wie sind sie ohne einen Termin an meiner Rezeptionistin vorbei gekommen?“ „Äh, dass fragen sie sie lieber selbst, aber vorher würde ich gerne eine Sache mit ihnen besprechen.“ „Und die wäre?“ „Ich habe vor drei Wochen eine Allianz gegründet und suche noch immer Mitglieder.“ „Wie viele sind denn das bereits?“ „Einschließlich mir 4. Hier sind die 10 Gebote der Allianz.“ Er überreichte ihm eine Kopie und fügte hinzu: „Aber fragen sie mich nicht wer diese misel ist. Das weis ich nicht.“ „Ich kenne misel, wir haben schon ein paar mal miteinander gehandelt.“ „Wirklich, wo wohnt die denn?“ „Sie leitet die Nachbarstadt hier um die Ecke.“ „Da muss ich unbedingt mal hin.“ „Aber nicht heute, es wird bald dunkel und als neues Mitglied würde ich mich geehrt fühlen sie für die Nacht bei mir aufzunehmen.“ „Sie wollen also beitreten, da stimmt man doch gerne zu. Nur noch zwei kleine Fragen, erstens warum heißt es ständig legendärer Caedis und warum steht ein schwarzer Monolith als Wegweiser vor der Stadt?“ Caedis lehnte sich zurück und antwortete: „Man nennt mich legendär, weil es eine Legende um mich gibt.“ „Das hab ich mir schon gedacht.“ „Und zwar war ich einer der ersten Siedler hier auf Erde2, vor mehr als 20 Jahren.“ „So alt sehen sie gar nicht aus.“ „Danke, die Erde hier gibt ’ne gute Schlammpackung ab, aber ich will fortfahren. Wenige Wochen nachdem wir hier gelandet waren, trafen wir zum ersten mal auf die Schlangen. Das sind die Ureinwohner hier, sau hässlich, aber tödlich und weit entwickelt. Wir wurden öfters angegriffen, sie töteten viele unserer Leute, darunter viele Freunde von mir. Also bewaffneten wir uns und attackierten ihr Dorf. Wir vernichteten dort alles, Schlangenmänner, Schlangenfrauen und Schlangeneier. Es war ein Gemetzel, daher mein Name Caedis, das ist Latein für Gemetzel/Ermordung. Bis heute kann ich es mir nicht verzeihen, aber damals hielten wir es für richtig.“ „Was ist aus den überlebenden Schlangen geworden?“ „Einige flohen tiefer in die Sümpfe im Norden und schworen Rache für das Massaker zu üben. Sie werden wieder kommen, davon bin ich überzeugt.“ „Und die Sache mit dem Monolith?“ „Ach der lag noch auf dem Speicher rum, und wir brauchten einfach ein Schild für den Wegweiser, ich hab aber keine Ahnung, was das Ding eigentlich ist. Gut dann wäre ja alles besprochen, obwohl, wenn sie hier die Nacht verbringen, dann sollten sie das Licht auslassen, wenn es dunkel ist, sonst kann man draußen alles sehen.“ „Warum habt den Turm nicht verspiegelt?“ „Wir hatten nicht genug Iridium dafür. Aber das regt mich schon lange auf, man fühlt sich ständig beobachtet. Und das schlimmste ist, man bekommt nur exhibitionistische Frauen ins Bett und die sind echt verrückt! Aber wollen wir uns mal um die Unterkünfte kümmern.“ Caedis drückte einen Knopf und sprach dann in ein Mikrophon: „Fräulein Müller, könnten sie vielleicht mal heraufkommen, wir hätten da etwas zu klären.“ Als keine Antwort kam fiel Nichts13 wieder Seisuke ein: „Oh wir sollten schnell runter, nicht, dass er sie totgeschlagen hat.“
Beide stiegen aus dem Fahrstuhl aus und sahen das Grauen: das ganze Foyer war mit Blutspritzern versaut, hier und war das Blut sogar zu einer kleinen Pfütze zusammen gelaufen. Nichts13 befürchtete das schlimmste, war aber sehr verwundert, als er die Rezeptionistin ohne Wunden und blaue Flecke Kaffeetrinken sah. Seisuke lag am Boden und wurde von einem Sanitäter gerade notdürftig geflickt. Caedis bemerkte: „Ich sollte vielleicht erwähnen, dass Fräulein Müller früher bei der Spezialeinheit der Gartenzwerge-Freunde Zwickau war.“ Langsam wurde es dunkel und nach dem Essen entschied man sich zu Bett zu gehen.


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:34 
5. Allianz

Als Nichts13 erwachte stand eine der Sonnen bereits hoch am Himmel. Er wunderte sich, warum er denn nur unter freiem Himmel geschlafen hatte, doch dann erblickte er einen Vogel. Dieser glich den Tauben auf der Erde, vielleicht war es ja auch eine, die jemand importiert hatte. Die Taube flog direkt über ihm. Recht nah war sie, dachte Nichts13. Schließlich ließ sie etwas Weißes fallen. Es flog direkt auf ihn zu, jetzt saß er wirklich in der Scheiße. Langsam zeigten sich Schweißtropfen auf seiner Stirn, irgendwie musste er jetzt aufstehen, wenn er nicht zugekackt werden wollte, doch wie viele Menschen war er ein Morgenmuffel, es ging einfach nicht auf zustehen. Die Taubenkacke kam immer näher und Nichts13 ergab sich in sein Schicksal. Er beobachtete das Geschoß weiter, es kam näher, schließlich breitete es sich aus und blieb knapp 3 Meter über ihm in der Schwebe. Jetzt begriff Nichts13, wie konnte er denn nur vergessen, dass er in diesem Glasturm zu Gast war.
Nach einem harten Kampf war Nichts13 aufgestanden, hatte geduscht und gegessen. In diesem Moment war er auf dem Weg in das Amtszimmer von Ceadis. Seisuke war bereits anwesend, als Nichts13 es betrat. „Guten Morgen!“ grüßte er beide, doch die sahen etwas betrübt aus. „Was ist los?“ Caedis sah ihn an und sagte: „Wir werden heute nicht Ankh Morpok zu Misel gehen. Keine Sorge wir werden sie woanders antreffen. Offenbar hat GodofWar sich mehr herausgenommen, als er durfte. Prätor Horizonte hat nach Vorgon City gerufen für eine Konferenz bei der das GodofWar-Problem gelöst werden soll.“ „Und wann brechen wir auf?“ „Sofort“ warf Seisuke ein. Plötzlich knallte etwas gegen die Wand, es war die Taube. Caedis ging zu der mit einem lauten Quietschen langsam nach unten rutschenden Taube. Er betrachtete sie ein wenig, drehte sich schließlich um und sagte: „Die Umweltschützer bringen mich um, wenn das noch lange so weiter geht. Entweder die oder die Kosten für die Außenreinigung.“
3 Stunden später hatte man Tharkad bereits weit zurück gelassen. Seisuke erkannte ein Schild am Horizont und als man näher kam, konnte man auch die Schrift darauf lesen: „Sie verlassen jetzt Tharkad – Heimat des legendären Caedis – Gute Reise“ Gleich dahinter war ein anderes Schild aufgestellt: „Willkommen in der Republik Vorgonia. Vorgon City 4 Kilometer“ „Gut dann sind wir ja schon bald da.“ Sprach Nichts13, darauf Caedis: „Es wird etwas länger dauern, das Haus dort drüben ist ein Zollamt, da müssen wir erst mal durch.“
Das Zollamt waren eigentlich ein paar zusammengestellte Bauarbeitercontainer. Ein kleines Schild wies auf einige Einreisebedingungen hin: „Exotisches Obst, Tiere ohne Gesundheitspass und Massenvernichtungswaffen dürfen nicht eingeführt werden. Danke für ihre Aufmerksamkeit.“ Caedis betrat das Gebäude als erster, ihm folgten Seisuke und Nichts13. Ein Zollbeamter musterte schnell und routiniert die Neuankömmlinge. Er ging auf sie zu und sagte: „Bitte legen sie alle zu verzollenden Gegenstände auf diesen Tisch. Sie werden gleich auf Waffen und Infektionen untersucht und gegebenenfalls dekontaminiert. Danke.“ Alle drei kamen dem Beispiel nach und hatten auch schnell die Untersuchung hinter sich gebracht, als der Beamte auf sie zukam und ihnen ihre Sachen zurückgab: „Es ist alles in Ordnung, hier sind ihre Visa und noch einen schönen Aufenthalt in der Republik Vorgonia.“


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:35 
Es war nicht weit bis zur Stadt gewesen, aber Nichts13 machte die höhere Schwerkraft noch immer sehr zu schaffen. Zum Glück waren die Wege hier ausgebaut, niemand musste sich durch Schlamm kämpfen, Berge erklimmen oder sich gar gegen Mainzelmännchen verteidigen. Als man die ersten Häuser der Außenbezirke hinter sich gelassen hatte, fiel Nichts13 auf, dass dies hier zum ersten mal eine ganz normale Stadt zu sein schien. Doch so war es nur auf den ersten Blick, wie er schmerzlich bemerken musste. Keiner hatte ihm mitgeteilt, dass man hier für alles eine Genehmigung brauchte, sogar zum Überqueren einer Straße. Nun gut, beim Haftrichter konnte man benötigte Bescheinigungen erwerben.
Nach zwei Stunden durfte Nichts13 das Gefängnis wieder verlassen und wurde von den sich ständig entschuldigenden Caedis und Seisuke empfangen. Man ging auf das Zentrum der Stadt, den Senat zu, da händigte Caedis Nichts13 einige Zettel aus und erklärte: „Als du, sagen wir, verhindert warst…“ „Ich war im Knast, noch ne Stunde länger und ich wäre jetzt die Braut von so einem riesigen Kerl.“ „Ja, wir haben uns schon mehrmals entschuldigt, aber wir haben dir noch einige nützliche Genehmigungen besorgt. Also da hätten wir „Nahrungsaufnahme und –ausscheidung“, „Sitzen und Liegen“, „Gegenstandserwerbung“ und „Flüssigkeitsaustausch“. Obwohl letzteres wirst du eh nicht brauchen.“ „Hey – man weis das nie so genau.“
Endlich hatten sie das Senatsgebäude eintreten, als ein Sicherheitsbeamter auf sie zu trat und fragte: „Sind sie im Besitz eines gültigen Scheins für das Betreten von öffentlichen Gebäuden?“ Caedis drehte sich zu Nichst13 um: „Keine Angst, mit der Einladung hat man uns diese Scheine zugesandt.“ Der Gang zur Halle des Senats war recht lang und auf beiden Seiten hangen Bilder, die offenbar eine Geschichte erzählten, doch Nichts13 konnte nichts damit anfangen, also fragte er Caedis: „Was bedeuten diese Bilder und ich glaub ich kenn den Kerl hier, wie hieß er noch, ich glaub Eich…“ Caedis unterbrach ihn schnell: „Sprich den Namen nicht aus, ich will es dir erklären. Als diese Stadt vor Jahren aufgebaut wurde, hatte sich ein Mann, der sich Haselnuss nannte, zum Finanzminister hochgeschlafen. Jedoch war ein schlechter Finanzminister und schließlich fand man seinen echten Namen heraus, sperrte ihn zur Strafe in die Schatzkammer ein und nach ein paar Sekunden des Überlegens mauerte man den Zugang zur Schatzkammer einfach zu. Noch heute darf man seinen richtigen Namen nicht in der Öffentlichkeit erwähnen. Nachdem er weg war, haben die hier mit diesen Genehmigungen angefangen und so Geld gescheffelt. Tja und jetzt kommen sie nicht mehr aus ihrer Bürokratie heraus.“ Es gab tatsächlich Bilder auf denen der Mann eingemauert wurde. Nichts13 dachte nicht lange über das grausame Schicksal dieses Mannes nach, denn sie hatten die Halle des Senats erreicht. Seisuke fragte: „Ceadis sieh mal auf die Karten, wo wir sitzen, hoffentlich weit hinten und möglichst in der Mitte.“ „Wir gehen hier nicht ins Kino.“ Antwortete Caedis scharf.
Einige Minuten später waren alle Plätze belegt und ein Mann trat in Mitte der Rednerbühne. Ein anderer Mann sprach in ein Mikrophon: „Es spricht zu ihnen, live aus dem Senat in Vorgon City, Prätor Horizonte.“ Applaus wurde laut, verebbte aber auch wieder schnell. Der Prätor sprach: „Ich hoffe sie alle haben sich Beifallgenehmigungen gekauft, ansonsten müsste ich sie jetzt alle verhaften lassen.“ Er wartete das Gelächter ab, aber es gab nur beklemmende Stille. Also fuhr er fort: „Na gut, dann kommen wir halt gleich zum Hauptthema: GodofWar. Wir sind hier zusammen gekommen um seinem Treiben ein Ende zu bereiten. Wir sind die Überfälle seiner Truppen leid und jetzt hat er das Fass zum Überlaufen gebracht. Gestern Mittag erreichte mich die Nachricht, dass GodofWar mit seiner Armee in die Stadt „Wahrheit oder Pflicht“ einmarschte und diese besetzte. Das Oberhaupt der Stadt Sir_Martin_I. wurde gefangen genommen und in die Stadt von GodofWar gebracht. Um gegen ihn vorzugehen sollten wir eine Allianz bilden, unsere Armeen vereinen und diese Ratte vom Angesicht dieses Planten tilgen!“ Wieder Applaus, Nichts13 hatte das Gefühl, dass irgendwo Leute saßen, die einfach nur da waren um Beifall zu stimulieren. Horizonte sprach wieder: „Nun werde ich jeden anwesenden Herrscher einzeln aufrufen und ihn fragen ob er der Allianz beitreten möchte. Fangen wir an mit Horny von Hometown.“ Ein imposanter Hüne stand auf und sprach mit tiefer Stimme: „Ich habe nie einen Krieg für eine gute Sache gefürchtet, ich trete bei.“ „Sehr gut, Pando von Solfatara.“ Ein Mann stand auf reif laut: „Machen wir den Schweinehund fertig.“ „OK, LordxRaven von Bajor Capitol.“ Etwas hinter Nichts13 stand ein Mann in traditioneller österreichischer Kleidung und sprach fast Akzentfrei: „Natürlich mache ich mit, dieser Blochjodler hat lange genug Terror über uns gebracht.“ „Misel von Ankh Morpork.“ Misel, endlich sollte Nichts13 sie sehen, da stand die Frau auf dem Platz links von ihm auf und sagte: „Ich trete der Allianz gerne bei.“ „Gut, Nichts13 Anführer des Kerguelen-Bundes.“ Nichts13 stand schnell auf und sprach: „Ich war eh auf dem Weg zu dem Kerl, da kann ich ne gute Eskorte gebrauchen, also wird sich der Kerguelen-Bund an dieser Allianz beteiligen.“ „So das waren jetzt alle, damit ist diese Senatssitzung beendet. Wenn sie sich jetzt in die Nebenhalle begeben, dort gibt es Punsch und Kuchen, auch können sie sich dort besser kennen lernen. Ich werde erst etwas später zu ihnen stoßen.“ Prätor Horizonte verließ den Senat und die anderen rannten regelrecht zum Buffet.
Der Prätor betrat sein Amtszimmer, welches ungewöhnlich dunkel war, da erkannte er eine Frau, die auf seinem Stuhl saß und sich gerade erhob. Horizonte fragte: „Was willst du hier?“ „Sicher gehen, dass du nicht „Phoenix“ vergisst.“ „Das werd ich schon nicht.“ „Dann weist du auch was als nächstes geschehen muss!“ „Ich versichere dir, Nichts13 und GodofWar werden die nächsten Tage nicht überleben.“ „Und so beginnt es.“


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:36 
6. Krieg, Sex und andere Kleinigkeiten

Die Nebenhalle war annähernd so groß wie die Senatshalle, jedoch hatte sie keinen kreisförmigen Grundriss, sondern war quadratisch. Mehrere Reihen von Neonröhren bildeten die Beleuchtung, denn mittlerweile war die Nacht angebrochen. An einer Wand waren Tische aufgebaut, auf denen sich das Buffet befand und wie zu erwarten war, rannten alle genau dorthin. Es brachen sogar kleiner Streitereien aus, so warf Horny einen von Pando's Begleitern durch den halben Raum und rief so laut, dass man die Vibrationen noch draußen auf dem Platz spüren konnte: "Niemand stellt sich zwischen mich und die Seelachshäppchen!"

Nach ein paar Minuten gesellte sich Nichts13 zu einer Gruppe, die aus Caedis, Seisuke und Misel bestand. Die Neugier war zu stark, also fragte er gleich drauf los: "Sag mal Misel, warum darf man dich nicht als Mann bezeichnen?" Das letzte was er sah war eine Faust, die direkt auf ihn zu raste. Als er wieder zu sich kam, half ihm Seisuke auf. Er war noch etwas benommen, aber er konnte bereits wieder sprechen: "Jetzt weiß ich warum."

Misel unterhielt sich noch immer mit Caedis, also entschied er sich, doch noch einmal mit ihr zu sprechen. Er wollte etwas sagen, jedoch kam ihm Misel zuvor: "Tut mir leid, aber bei einer so dämlichen Frage kann ich mich einfach nicht beherrschen." "Ach der kleine Stupser, hab' ich schon wieder vergessen." Caedis darauf: "Amnesie ist nach derartigen Volltreffern ganz normal." Nichts13 sah ihn noch etwas verärgert an um dann zu fragen: "Über was habt ihr eigentlich eben gesprochen?" Caedis antwortete: "Ich würde gerne mal wieder in Misel's Stadt Urlaub machen und danach würde ich mich dann daheim davon erholen." "Versteh ich nicht, soll man sich denn nicht im Urlaub erholen?" "Eigentlich schon, aber nicht in Ankh Morpork." "Und wieso?" Misel erwiderte: "90% der Bevölkerung sind weiblich und es gibt keine Verpflichtungen für Männer." "Hä?" "Das erhält die genetische Integrität und ist außerdem die beste Touristenattraktion." "Hm, klingt gut, vielleicht sollten wir zusammen diesen Urlaub nehmen, Caedis." "Hör mal zu", sprach Caedis in einem ruhigen Tonfall, "ich sollte dich warnen, denn es nicht ganz ungefährlich." "Geschlechtskrankheiten?" "Nein, obwohl, nicht ganz so, es heißt 'exorbitale Beckenabnutzung'. Das kann passieren wenn man dort an einem Samstagabend auf eine Horde betrunkener Fußballfans trifft, wenn ihr Team gewonnen hat. Es heißt aber, dass es die schönste Art zu sterben ist." Nichts13 sah etwas betrübt aus, sagte dann aber: "Ach egal, das Risiko geh ich ein. Nur etwas frage ich mich, wie ist es denn dazu gekommen, dass 90% Frauen sind?" Misel antwortete: "Wir waren Mitglieder eines Häkelkurses, deswegen sind auch die 10% Männer homosexuell und das stellte uns vor ein ziemliches Problem, denn alle Hetero-Männer die sich entschieden bei uns zu leben, kamen mit den vielen Frauen nicht klar und wurden sehr schnell schwul." "Warum denn das?" "Nun ja, du kennst es doch, wenn du etwas isst und es schmeckt dir, aber wenn du es mehrmals jeden Tag essen musst, dann schmeckt es irgendwann nicht mehr."


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:36 
Die Feier verlief weiterhin ruhig, nur das bebende Lachen Horny's ragte aus dem allgemeinen Gemurmel heraus. Nichts13 beschloss diesen nun auch kennen zu lernen. Horny war gerade in ein Gespräch mit Pando und LordxRaven vertieft. Ohne etwas zu sagen gesellte er sich hinzu. Pando sagte zu Horny: "Ich weiß nicht ob es eine gute Idee ist am Fuß eines aktiven Vulkanes zu leben." "Warum? Dampfende Schwefelbäder, wunderbare Ascheregen und romantisch glühende Lavaströme. Es gibt keinen schöneren Ort für echte Männer." LordxRaven unterbrach ihn: "Meiner Meinung nach gibt es keine schönere Umgebung als Bajor Capitol. Kristallklare Bäche, grüne Wiesen und besten FKK-Strände auf Erde2!" Jetzt musste sich Nichts13 in das Gespräch einbringen: "Bei mir in Nichts13, da stinkst." Pando sah ihn an und sagte: "Toll und weshalb?" "Meine Stadt liegt an einem Fluss und knapp 5 km flussaufwärts ist eine Chemiefabrik und direkt daneben ein riesiger Rinderhof. Die leiten einfach alle Abfälle in den Fluss." Horny gab etwas angewidert von sich: "Ih, das ist selbst für mich zuviel." "Ach, halb so schlimm, man gewöhnt sich nach ein paar Tagen an den Geruch und nach zwei Wochen zieht man auch schon die ersten Bahnen im Fluss." LordxRaven legte schnell sein Schinken-Käse-Sandwich beiseite. Horny sah dies, nahm es und sagte: "Du isst das doch nicht mehr, oder? Da kann ich es ja verputzen."

Nach einer Weile entschied sich Nichts13 wieder die Gruppe um Caedis aufzusuchen. Er fragte in die Gruppe hinein: "Gibt es irgendetwas über unseren abwesenden Gastgeber zu wissen?" Seisuke antwortete ihm: "Wir wissen nicht wirklich viel über ihn, aber Vorgonia ist auf Erde2 die Hauptverlagsstadt. Hier wird nahezu alles gedruckt, was du irgendwo anders lesen kannst. Das ist auch der Grund, warum er unbedingt GodofWar loswerden will. In Vorgonia gibt es nicht genug Holzium für die Druckereien, man importierte große Mengen von Sir_Martin_I." "Doch jetzt hat ihm GodofWar diese Quelle abgeschnitten", fügte Misel hinzu. Caedis sagte darauf: "Mir ist gerade eingefallen, dass 95% aller Leserbriefe im Playboy aus Vorgon City stammen." "Im Playboy gibt es Leserbriefe?" fragte Misel und Seisuke antwortete: "Natürlich, wenn man fertig ist mit…" Da stoppte er und sah sich einem geradezu seltsamen Blick von Misel ausgesetzt, jene erwiderte: "Nun ergibt einiges Sinn." "Und was?" "Das behalte ich lieber für mich."

Prätor Horizonte betrat die Halle und rief alle zu sich: "Bevor ich mich noch um eine dienstliche Angelegenheit kümmern muss, werden wir den Schlachtplan durchgehen. Die gesammelten Truppen von Horny, Pando, LordxRaven und Misel werden Sir_Martin_I.'s Stadt befreien. Dies sollte kein Problem darstellen, da wir seinen Truppen mehr als 3 zu 1 überlegen sind." "Um wie viel mehr?" fragte Nichts13. "Äh, ich hab keine Ahnung, das ist aber auch nicht wirklich wichtig, wir sind ihnen überlegen. Wesentlich schwieriger wird es in GodofWar's Festung einzudringen und Sir_Martin_I. aus dem Kerker herauszuholen. Alle Anführer und meine Prätorianer Garde werden die Stadt infiltrieren, vielleicht können wir die Sache ohne Verluste zu Ende führen." Nichts13 räusperte sich und sagte: "Wir müssen auch noch eine Actionfigur finden, die GodofWar dort irgendwo versteckt hält." Strelo Horizonte fragte verwundert: "Eine Actionfigur?" "Sogar eine mit magischen Kräften." "Magische Kräfte?" "Ja, aber ich weis gar nicht genau was für Kräfte." "Noch mal: was für eine magische Puppe?" "Actionfigur, aber das ist eine lange Geschichte, ich muss sie jedoch besorgen." "Na gut, das wird sich schon einrichten lassen."


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:36 
Plötzlich betrat ein Offizier von der Prätorianer Garde die Halle. Etwa 1,85 Meter groß und sonst auch nicht von anderen Wachen zu unterscheiden, gab es jedoch eine markante Besonderheit: einen großen Blutfleck auf der Brust des Mannes. Horizonte sprach zu der Gruppe: "Es tut mir leid, aber wichtige Geschäfte warten auf mich." Er verließ mit dem Offizier die Halle, auf den Gang ermahnte er ihn: "Passen sie gefälligst auf, wie sie sich hier vor den anderen präsentieren." "Entschuldigen sie, Sir. Aber ich hatte keine Zeit mich umzuziehen." "Ist schon gut, die sind ahnungslos, jedenfalls jetzt noch."

Beide fuhren mit einem Fahrstuhl einige Etagen tiefer in ein Gewölbe. Vor einer gepanzerten Tür standen zwei Wachen, eine von ihnen öffnete die Tür und Prätor Horizonte betrat mit dem Offizier den Raum. Es handelte sich um eine Art Verließ, war dunkel bis auf zwei starke Lampen, die in die Mitte, auf einen Stuhl strahlten. Neben diesem Stuhl stand ein zweiter, während an einer Wand noch einige andere Stühle gestapelt waren. Auf dem ersten Stuhl saß ein Mann und auf dem zweiten eine Frau. Prätor Horizonte betrachtete die Frau, sie sah furchtbar zugerichtet aus und er fragte den Offizier: "Was ist mit ihr passiert?" "Wir haben an ihr die Prozedur durchgeführt und den Druck im Gehirn exponential gesteigert, doch nach etwa einer Stunde ist ihr Kopf explodiert." Der Prätor nahm sich einen Stuhl von der Wand, stellte ihn direkt vor den des Mannes, setzte sich, sah ihm in die Augen und sagte zu ihm: "Willst du so leiden wie sie, Schlange?" Etwas schwächlich, doch klar und von Wut gestärkt erwiderte dieser: "Die Menschheit wird nicht mehr lange unter uns weilen, sie wird vernichtet werden. Ihr könnt die 'Erste Ordnung' nicht erhalten, die 'Alten' werden obsiegen." "Nun bis zu dieser Entscheidung ist ja noch Zeit, unterhalten wir uns doch ein wenig." Er lehnte sich etwas näher an den Schlangenmann heran: "Also, was weißt du über DNS?"


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:38 
7. Gefallene Götter

„Betreten sie jetzt bitte das Raumschiff. Wir werden in wenigen Minuten starten.“ Schrie der Mann, welcher eine leuchtende Weste trug und in der Hand ein Funkgerät hielt. Nichts13 sah sich noch einmal um und erkannte eine kleine Familie, die gerade an Bord eines anderen Transporters ging. Soweit man sehen konnte, standen überall Raumtransporter umher, dazwischen fuhren einige Tanklastwagen und Busse mit den Passagieren. Passagiere, nein besser Siedler oder letzte Hoffnung der Erde und noch immer konnte Nichts13 nicht glauben, dass er dazu gehörte. Eine Lautsprecherdurchsage bestätigte die Worte des Einweisers: „Alle Passagiere betreten nun bitte den ihnen zugeteilten Transporter. Start in 20 Minuten.“ Rechts neben ihm fuhr ein kleiner offener LKW vorbei. Auf seiner Ladefläche befanden sich ein Käfig und darin ein Affe. Jener verbog aber die Gitterstäbe, sprang auf den Boden und tanzte. Jetzt erkannte Nichts13, dass es sich um einen Schimpansen in einem rosa Tutu handelte und dass er etwas aus „Schwanensee“ tanzte. Plötzlich tauchte ein brennender Clown aus dem Boden auf und tanzte mit dem Affen. Als jener gerade dabei war den sterbenden Schwan darzustellen, drehte er den Kopf zu Nichts13 und sprach: „Das Ende ist nah. Du musst dich vorsehen. Keine Angst ich werde über dich wachen, doch der Bund muss untergehen. Der Phoenix wird bald fliegen und alles was ihm im Weg ist, wird verbrennen. Aber das Licht wird sich erhalten, formen und erstarken.“ Mit diesen Worten verstummte der Affe, beendete seinen Tanz, sprang auf Nichts13 zu und alles war weg.
Ein Traum, zum Glück dachte Nichts13, obwohl man in dieser Welt alles erwarten muss. Die Stimme des Affen ihm war bekannt vorgekommen, vielleicht ein weiterer Grund, warum er den ganzen Tag noch an dessen Worte denken musste.
Nachdem er gefrühstückt hatte, traf er im Gang vor seinem Zimmer auf Seisuke und jener teilte ihm mit: „Die anderen sind schon im Hof und werden dort für die Mission ausgerüstet.“ Zusammen ging man zum Hof. Tatsächlich befanden sich alle anderen dort und Strelo teilte gerade Waffen aus. Als Pando seine Pistole erhielt, fragte er ihn bestürzt: „Warum bekommen wir nur so veraltete Dinger?“ „Alle neuen Waffen verwenden unsere Truppen, die brauchen sie dringender. Außerdem sind unsere Projektilwaffen billiger, schallgedämpft und wir haben noch extrem viele übrig.“ „Okay, aber warum hat Horny als einziger ein Maschinengewehr?“ „Das hat er selber mitgebracht. Eigentlich müssen es mindestens zwei Personen bedienen, aber er meinte er geht damit jede Woche auf Kaninchenjagd.“
Die Sonnen grillten gerade zu diese bunte Gruppe von Menschen, die sich nun auf dem Weg in die Stadt des GodofWar befand. LordxRaven hatte beschwert weil man zu Fuß unterwegs war, er meinte es wäre unter der Würde eines Lords kein Schwebefahrzeug zu benutzen. Grimmig akzeptierte er, dass man sich nur ohne Gefechte der Festung nähern konnte, wenn man nicht auffiele. Die Gruppe selbst bestand aus Nichts13, Misel, Pando, Horny, LordxRaven, Caedis, Seisuke, Strelo Horizonte und vier Offiziere der Prätorianergarde in zivil.
Nach einigen Stunden erreichte man den Rand der Stadt, bereits konnte man die Burg, den Amtssitz des GodofWar, erkennen. Nichts13 näherte sich Caedis und fragte diesen: „Warum lebt er in einer Burg?“ „Die Burg haben die Schlangen vor langer Zeit erbaut, er hat dann einfach alle Bewohner abgeschlachtet und ist eingezogen.“ Misel ergänzte: „Er soll aus ihren Häuten sogar Leder gemacht und es in der Burg überall verwendet haben.“ Caedis wieder: „Es wird Zeit, dass seinem Regime ein Ende bereitet wird, heute wird er für seine Sünden büßen müssen, wie wir alle zu büßen haben.“ Seisuke mischte sich ein: „Hey ich bin Atheist, also muss ich für gar nichts büßen.“ Caedis antwortete: „Na gut jeder nach seinem Glauben oder Nichtglauben.“


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:39 
Man näherte sich dem Marktplatz und teilte sich erst einmal auf, um nicht auf sich zu sehr aufmerksam zu machen. Strelo, Horny und Pando bewegten sich durch eine dunkle Nebengasse und bemerkten zwei Männer, die hastig Kisten mit Obst und Gemüse trugen. „Wohin bringt ihr die Kisten?“ fragte Strelo. „Zur Küche in der Burg.“ Antwortete einer der Männer. „Das trifft sich gut. Horny, Pando!“ Horny holte sein Gewehr hervor und schlug wie mit einem Knüppel zu, während Pando den anderen Mann mit Hilfe seiner Fäuste zu Boden schickte.
Wieder auf dem Marktplatz sammelten die drei den Rest der Gruppe auf, statteten sie mit Gemüsekisten aus und zusammen begab man sich zum Dienstboteneingang der Burg. Zwei Wachen standen vor dem Eingang und fragten: „Was wollt ihr hier?“ „Wir bringen das Gemüse für die Küche.“ Antwortete Strelo. „Mit zwölf Mann?“ „Na ja, die sind billig, ABM-Stellen.“ „Ach so verstehe. Dann mal rein, aber nicht trödeln, ich hab bereits Hunger.“
Nach einigen Metern entledigte man sich der Kisten und Horizonte besprach das weitere Vorgehen: „Wir teilen uns in 3 Vier-Mann-Teams auf. Nichts13, meine Wenigkeit und zwei Prätorianer werden Sir_Martin suchen. Misel, Seisuke und Caedis werden begleitet von einem Offizier die Kommunikationszentrale suchen und zerstören. Der letzte Prätorianer wird mit Pando, Horny und LordxRaven die Waffenkammer einnehmen und verhindern, dass sich die Wachen bewaffnen. Alles klar?“ Ein Nicken beantwortete die Frage.
GodofWar blickte nachdenklich in die lodernden Flammen des Feuers in seinem Kamin. Der Kammerdiener betrat den Raum und verlautete zögerlich: „Wir haben da ein Problem.“ „Was für ein Problem?“ „Es ist kein sauberes Geschirr da.“ GodofWar drehte sich vom Kamin weg, schritt auf eine große Axt zu und sagte: „Ich werde jetzt etwas tun, was ich schon sehr lange hätte tun sollen!“ Der Kammerdiener machte einen besorgten Eindruck, als GodofWar fortsetzte: „Jetzt werde ich den Geschirrspüler ausräumen!“


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:39 
Misel, Seisuke und Caedis hatte bereits den Funkraum gefunden, die Wachen erledigt und ihn betreten. Seisuke setzte sich an den einzigen Computer im Raum, tippte ein bisschen darauf herum und fragte dann: „Ich soll hier ein Passwort eingegeben werden.“ Misel antwortete: „Versuch mal „GodofWar“.“ „Nein, dass war es nicht.“ Caedis mutmaßte: „Vielleicht „Master of the Universe“?“ Seisuke gab es ein: „Ja, dass war es, woher wusstest du das?“ „Ach die sind doch alle gleich, die wollen immer das Universum beherrschen.“ „Hey, hier ist ein Video mit dem Titel „Abenteuer in der Zwitterwelt“. Ich öffne es mal.“ Als Misel und Caedis die ersten paar Sekunden sahen, waren sie so entsetzt, dass sie schrieen: „Mach’s weg, mach’s weg!“ Seisuke klickte in seiner Panik auf einige Buttons, bis es schließlich weg war. Da ertönte eine Frauenstimme aus dem Lautsprecher: „Übertragung beendet“ Misel fragte: „Hast du gerade das Video an seine Truppen gesendet?“ Seisuke nickte, da fragte Caedis: „Meint ihr, dass man uns jetzt wegen Kriegsverbrechen vor Gericht stellt?“ Misel antwortete: „Wer weis, aber die müssen erst mal herausfinden, dass wir hier waren. Vor allem wenn wir jetzt die Sprengladungen platzieren.“
Pando, Horny und LordxRaven befanden sich vor der Waffenkammer. Sie war von einem Dutzend Soldaten geschützt worden, die jetzt nur noch tot zu ihren Füßen lagen. LordxRaven öffnete die Tür, ging in den dunklen Raum, brüllte etwas Unverständliches und kam wieder heraus. In der Hand hielt er einen kleinen Plastikbecher, den er Pando zuwarf. Pando las etwas darauf, war entsetzt und sagte: „Der lagert hier Senfgas in seiner Waffenkammer!“ LordxRaven erwiderte: „Nein, das ist kein Senfgas, das ist Senf!“ Pando schaute noch mal auf die Beschriftung und bestätigte: „Ja richtig, Senf.“ „Wieso lagert GodofWar seinen Senf in seiner Waffenkammer?“ fragte Horny und LordxRaven antwortete: „Weil es nicht die Waffenkammer ist, sondern die Speisekammer! Wir haben umsonst diese ganzen Wachen getötet!“ „Einen Feind zu töten ist nie umsonst.“ Antwortete Horny.
Horizonte und Nichts13 erreichten gerade die Küche, in der sich auch der Geschirrspüler befand. Der Kammerdiener bekam einen Kopfschuss und GodofWar schreckte durch den Aufschlag des toten Kammerdieners hoch. Horizonte warnte ihn: „Lass den Teller fallen und heb dann die Hände hoch.“ GodofWar antwortete: „Nein, das ist Meisner Porzellan, den Teller lass ich nicht fallen.“ „Na gut, dann stell ihn auf dem Tisch ab.“ Nachdem er dies getan hatte, fragte er: „Prätor Horizonte, was soll das hier? Du hast doch gesagt, dass niemals jemand eingreifen würde wenn ich Sir_Martin’s Stadt erobere, ich hab ihn sogar am Leben gelassen, wie du gesagt hast.“ Nichts13 drehte sich zu Horizonte um: „Was soll das heißen?“ Der Prätor sprach zu GodofWar: „Du warst stets eine gute Marionette. Wo ist das Buch, welches du in den Ruinen unter der Burg gefunden hast? Du sagst es mir bestimmt nicht.“ Er rief einem der beiden Offiziere zu: „Such das Buch und bring es her.“ Nichts13 kam nicht mehr mit und fragte irritiert: „Was denn für ein Buch? Wieso Marionette?“ In dem Moment schoss Horizonte GodofWar in den Kopf. Nichts13 richtete seine Pistole auf den Prätor und dieser sagte: “Ich werde dir kaum eine funktionierende Waffe gegeben haben.” Da zielte er auf Nichts13. „Es tut mir leid, aber dein Tod ist notwendig, damit die Allianz weiter besteht.“ Als er gerade abdrücken wollte, erschien ein helles Licht und der Offizier wurde gegen die Wand geworfen. Horizonte gab erstaunt von sich: „Gott“ Und das Licht antwortete: „Richtig.“ Nichts13 erkannte die Stimme als die des Affen aus seinem Traum. „So sieht man sich wieder, doch heute hast du keine Macht mehr über mich.“ Sprach Horizonte. „Meinst du? Versuch doch mal abzudrücken, du wirst es merken, dass du es nicht kannst. Nichts13 du wirst mit mir gehen und eines Tages zurückkehren.“ Das Licht verschwand und ein Schuss löste sich. Jedoch gab es nur einen Einschuss in die gegenüberliegende Wand, Nichts13 war ebenfalls weg. Der Offizier war wieder aufgestanden und fragte: „Das war doch Gott!“ „Genauer einer der „Ersten“, aber es ist wahr: Gott ist noch im Spiel!“ Der andere Offizier kam mit dem Buch, der Actionfigur und Sir_Martin in den Raum. „Und hier haben wir noch einen der Ersten.“ Sagte Horizonte zu dem ersten Offizier und jener fragte: „Wieso ist er jetzt ein Mensch?“ „Weil er eine Jungfrau gevögelt hat.“ Sir_Martin erwiderte schnell: „Hey, es gab noch ein paar andere Verfehlungen.“ „Aber das war die entscheidende Tat und zwar hat er es mit Europa getrieben. Sie gebar ihm dann den Sohn Minos, der König von Kreta wurde und so die Europäische Kultur begründete. Er hatte sich direkt in die Belange Sterblicher eingemischt und zur Strafe machten sie ihn zu Einem. Nur wenn er stirbt, dann wird er irgendwo wiedergeboren und durchläuft ein weiteres Leben, das macht er jetzt schon seit die griechische Religion untergegangen ist. Damals nannte er sich Zeus.“ Der zweite Offizier sagte: „Ich habe noch das Buch und die Actionfigur gefunden.“ Sir_Martin fragte: „Ist die Allianz entstanden?“ Horizonte antwortete: „Ja, sie muss aber noch ihre endgültige Form erhalten. Leutnant, wieso haben sie die Actionfigur mitgebracht.“ Dieser berichtete: „Auf den Befehl Sir_Martins habe ich sie mitgenommen.“ Horizonte sah zu Sir_Martin und dieser erklärte: „ Es ist keine Actionfigur!“


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:41 
8. Gesellschaft des Lichts

„Wenn es keine Actionfigur ist, was ist es dann?“ fragte Horizonte Sir_Martin und jener erwiderte darauf: „Der Schlüssel zu dem Sarg eines Arkossianers.“ „Der Sarg eines Arkossianers? Nur eine Frage, was ist ein Arkossianer?“ Sir_Martin ging einen Schritt auf Horizonte zu, bevor er antwortete: „Die Arkossianer haben vor etwa 200.000 Jahren versucht diesen Planeten von den Vorfahren der heutigen Schlangen zu erobern – erfolglos wie man sieht. Es waren Insektoiden und sie haben fast fünfhundert Jahre lang gegen die Schlangen gekämpft bis sie ausgelöscht wurden.“ „Unsere ersten Siedler sind erst vor etwa drei Jahrzehnten eingetroffen und heute sind die Schlangen so gut wie ausgerottet, bis auf einigen Regionen, wo sie sich organisiert und angepasst haben.“ „Nachdem sie den Sieg über die Arkossianer errungen hatten, waren die Schlangen so selbstzufrieden, dass sie sich nur noch dem Luxus widmeten und vor etwa 100.000 Jahren brach ihr Reich in sich zusammen. Aber das ist jetzt gar nicht so wichtig, wir müssen unbedingt den Sarg finden.“ „Wie sieht er denn aus?“ „Die Arkossianer begruben ihre Toten immer in schwarzen Quadern. Etwa 2 Meter lang und die restlichen Abmessungen im Verhältnis 1:4:9, da waren die sehr penibel.“ „Ich glaub ich weis wo wir den finden können.“
Gleichzeitig trafen sich die anderen beiden Teams in der Nähe der echten Waffenkammer. Plötzlich hörte man einen extrem lauten Knall – Misel’s Sprengsätze im Kommunikationsraum. Pando, welcher gerade sein Funkgerät weglegte, sprach zu den anderen: „Das war der Kommandeur unserer Streitkräfte, sie haben Sir_Martins Stadt zurückerobert und dabei keinen einzigen Mann verloren. Wie es scheint waren GodofWar’s Truppen traumatisiert und haben sich deshalb nicht gewehrt. Er sagte sie bräuchten wahrscheinlich sogar psychologische Hilfe und die Ursuche sei ein Ekelporno mit dem Namen „Abenteuer in der Zwitterwelt“ gewesen. Nimm es mir nicht übel Misel, aber ich glaube ihr habt damit was zu tun.“ Misel antwortete entrüstet: „Nein, wir waren das nicht. Bestimmt haben die in Panik einfach auf den falschen Knopf gedrückt.“ „Wie auch immer, wir sollten zu Horizonte und Nichts13 stoßen.“
Horizonte blätterte in dem Buch, welches der Prätorianer gebracht hatte und ohne auf zu schauen teilte er Sir_Martin mit: „Sobald wir wieder in Vorgonia sind, werde ich die Pegasus kontaktieren und der PSF-3 (Phoenix-Special-Force) befehlen, den Sarg zu besorgen.“ Sir_Martin sagte darauf: „Sehr gut, doch was sagen wir den anderen, was mit Nichts13 passiert ist?“ „Na die Wahrheit.“ „Hä? Wir sollen ihnen sagen, dass du ihn erschießen wolltest?“ „Das lassen wir besser weg, nein, ich meine wir sagen ihnen, dass Gott ihn zu sich genommen hat, weil er für ihn Größeres vorhatte.“ In diesem Moment betraten die anderen den Raum, betrachteten die Leiche von GodofWar und fragten wie erwartet nach Nichts13. Man schluckte die Antwort, warum auch nicht, war es doch die Wahrheit.
Zurück in Vorgon City, saß man in der Senatshalle und besprach das weitere Vorgehen. Prätor Horizonte trat an das Mikrophon und sagte: „Sir_Martin hat vor ein paar Minuten einen Vorschlag gemacht, den ich selbst ebenso vertrete. Wir haben diese letzte Krise derart gelöst, dass es schade wäre diese Allianz wieder aufzulösen. Deshalb sollten wir es so belassen und einen Namen finden.“ Der Applaus bestätigte die Zustimmung der Anwesenden. „OK, dann zum Namen, hat jemand Vorschläge?“ Horny meldete sich: „Ich bin für „Brüder des fließenden Blutes“!“ Misel schrie auf: „Hey und was ist mit mir?“ Horizonte beruhigte: „Es sind ja nur Vorschläge, hast du den einen Misel?“ „Wie wäre es mit „Brüder und Schwestern der echten, neuen Allianz des Friedens und der Freude auf Erde2“?“ „Ist ein bisschen lang wie wäre den dann das Kürzel?“ „BuSenAFFE.“ „Das gibt auf jeden Fall Probleme. Sonst noch Vorschläge?“ LordxRaven sprang auf und sagte: „Neutrale Sieger durch Auerbacher Passion“ „Kürzel?“ „NSDAP“ „Das geht nun wirklich nicht.“ Seisuke warf leise ein: „Wieso nicht Gesellschaft des Lichts?“ „Hm, ist echt gut, aber klingt nicht modern genug.“ Pando schlug vor: „Wie wäre es, wenn wir es auf Englisch „Light_Company“ nennen?“ „Also ich find das gut, ihr auch? OK damit wäre die Namenssache abgehackt. Wir sollten uns aber noch die Rechte für den Namen „Kerguelen“ erhalten.“ Daraufhin warf Caedis ein: „Kerguelen sollte eine Trainingsallianz werden. Dort würden neue Mitglieder trainieren, könnten ausgesondert werden und wenn sie Mist bauen, werden wir nicht automatisch mit hinein gezogen.“ Horizonte nickte, kramte ein paar Papiere hervor und sprach schließlich wieder in das Mikrophon: „Ja so sollten wir es machen. Mal etwas anderes, wir haben nun unseren ersten Gegner besiegt und zur Feier hab ich uns eine Woche in einem der besten Hotels im Touristenzentrum „Nakudia“ gebucht.“ Der plötzlich Ausbruch größter Freude überwältigte Horizonte und verwunderte Horny, der sich unter feiern etwas anderes vorstellte als am Strand Schirmchendrinks zu trinken.


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:41 
Urlaub mit Hindernissen

Es waren nur etwa 35 Minuten Busfahrt von der Senatshalle bis zum Hotel und wenn auch der Antigravitationsantrieb eine ruhige Fahrt garantieren sollte, so konnte er dieses Versprechen bei diesen Mitfahrern nicht halten. Seisuke bestand permanent darauf, durch den Mittelgang eine Polonäse laufen zu lassen, während LordxRaven nicht der Versuchung widerstehen konnte, von Horny’s Selbstgebrannten zu kosten. Wenige Minuten später lagen LordxRaven und Seisuke schlafend im Mittelgang. Ersterer weil er den Schnaps doch nicht vertragen hatte und Seisuke war auf Pando getroffen, der dessen selbst komponiertes Lied „Ins Klo, ins Klo, da werfen wir ihn rein, den Pando!“, gar nicht komisch fand.
Caedis saß hinter Horizonte und fragte jenen: „Was ist eigentlich mit Stormlord und Papa_Chico?“ Horizonte drehte sich um und sagte: „Sie kommen mit den nächsten Flug dort an.“
Als der Bus hielt und die Türen sich öffneten, stürmte Misel als erste heraus, fühlte die wärmenden Strahlen der Sonnen, setzte sich eine Sonnenbrille auf und betrachtete das vor ihr stehende Hotel. Das acht Stockwerke hohe Hotel war im Mediterranenstil erbaut worden und zeigte 5 Sterne über dem Eingang. Mittlerweile waren auch die anderen ausgestiegen, unter ihnen auch Seisuke und LordxRaven, beide mit fürchterlichen Kopfschmerzen.
Man betrat das Foyer des Hotels und Horizonte fragte nach den Karten für Zimmertüren. Nachdem die Empfangsdame ihm diese ausgehändigt hatte, ging er zurück zu der Reisegruppe und richtete das Wort an sie: „Hier sind eure Karten, die dienen als Schlüssel, für die, welche das nicht kennen, wenn ihr das Türschloss seht, dann wird es euch klar werden, wie man die Karten benutzt. Man hat mir mitgeteilt, dass Stormlord und Papa_Chico in einer Stunde eintreffen. So nun soll der Urlaub aber beginnen, ach bevor ich es vergesse, ein Begrüßungcocktail steht für euch an der Bar hier drüben. Alle stürmten schließlich zum Fahrstuhl, bis auf LordxRaven, er setzte sich erst einmal an die Bar.
Im Fahrstuhl, stand man eng beieinander und Misel betrachtete ihre Karte. Die Nummer darauf gab die Zimmernummer an, ihre war „-102“. Sie drehte sich, so gut es ging, zu Horizonte um und fragte: „Das Foyer ist doch die Etage „0“, dann wohnen wir doch nicht wirklich im Keller, oder?“ Horizonte sah etwas verlegen auf den Boden und antwortete: „Doch, das ist richtig.“ Da öffnete sich die Tür und man erkannte sofort, dass es sich um einen Keller handelte. Alle verließen den Fahrstuhl und fanden ihre Zimmer. Misel trat wieder auf Horizonte zu und jener kam ihr zuvor: „Wir haben ein Haushaltsdefizit und es mussten schließlich 10 Zimmer gebucht werden. Keine Angst, die Zimmer sind alle Standardgemäß ausgestattet, sie haben nur keine echten Fenster.“ Horny rief darauf, auf der Türschwelle seines Zimmers stehend: „Hier gibt es doch Fenster und man sieht den Strand, den wir vor dem Hotel gesehen haben.“ „Es handelt sich dabei um ein Hologramm und ihr könnt aus einer Vielzahl von Aussichten wählen.“ Plötzlich hörte man Horny vergnügt ausrufen: „Wunderbar, die Schwefelseen von Hometown.“
Kaum waren Stormlord und Papa_Chico eingetroffen, hatte man sich am Strand verabredet. Caedis machte, bevor er sich zu dem Strand begab, einen Abstecher in die Bar des Hotels, schnappte sich LordxRaven und schleifte ihn hinter den anderen her. Während Horny, Stormlord und Sir_Martin versuchten einige Sonnenschirme zu besorgen, fragte Horizonte Misel: „Wo steckt eigentlich Pando?“ „Der wollte zu dem FKK-Strand, den er angeblich gesehen hat.“ „Es gibt hier gar keine FKK-Strände, aber dort drüben tagt gerade die FKK – die „Fromme Katholische Kirche“. Ich glaube aber nicht, dass die einen nackten Pando komisch finden.“ „Das finde nicht mal ich komisch.“
Mittlerweile waren die Sonnenschirme aufgebaut worden und LordxRaven lag schlafend unter einem. Seisuke, Papa_Chico und Caedis waren schwimmen gegangen und Horny baute gerade an einer Sandburg. Misel und Horizonte näherten sich Horny und schließlich sagte sie zu Horny: „Das ist eine schöne Sandburg.“ Horny sprang auf und erwiderte entrüstet: „Das ist nicht nur irgendeine Sandburg, dies ist die „Festung des Todes“. Ein Modell meines Kommandobunkers in Hometown, den ich mir bald zulegen werde. Hier kann man schön die Minenfelder sehen, ich hab sogar ein paar verkrüppelte Feinde reingebaut.“
Pando lief sehr schnell auf den Strand zu und traf dabei auf Sir_Martin. Etwas überrascht fragte jener: „Pando, was ist denn los?“ Etwas außer Puste antwortete Pando: „Ich war da drüben in dem FKK-Strandabschnitt. Doch nachdem ich mich ausgezogen hatte, schrieen die Frauen plötzlich auf und die Männer grummelten etwas von einem Dämon. Nach ein paar Sekunden rief plötzlich jemand „Verbrennt ihn!“. Da bin ich dann abgehauen, hab mich in einer kleinen Gasse versteckt und wollte mich anziehen, da kommt eine Kindergartengruppe vom Strand ausgerechnet durch diese Gasse. Nun ja die schrieen ebenfalls auf und die Erzieherin hat dann versucht mich mit einem Sonnenschirm zu erschlagen.“ „Und wie hast du es dann geschafft dich doch noch anzuziehen?“ „Ich bin dann in ein Haus einfach rein und bemerkte zu spät, dass es sich um eine Sauna handelte – Damenabteilung. Und dann dachte ich mir einfach, wenn eine Frau dich versucht zu erschlagen und ein Haufen Menschen dich zu verbrennen, da kannst du auch hier bleiben und dich hier, zwar von etwas schockierten nackten Frauen beobachtet, anziehen.“ „Aber warum bist du dann gerannt als wäre der Teufel hinter dir her?“ „Weil ich ihn getroffen habe. Ich war gerade angezogen, da kommt auf einmal eine Frau rein, die war zweimal so groß und zehnmal so breit wie ich. Da hab ich Angst bekommen, dass sie mich fressen könnte und bin weggerannt.“
Caedis, Stormlord und Papa_Chico standen an einer Imbissbude und wollten sich etwas zu essen holen. Caedis fragte Papa_Chico: „Was willst du denn essen?“ „Um diese Information zu erhalten musst du mir 3 Fragen beantworten.“ „Lass den Quatsch!“ „OK, eine Currywurst.“ „Und was willst du, Stormlord.“ „Wusstest du, dass ich mit einer neuen, selbst entwickelten Paste, deine Zähne viel wirksamer versiegeln könnte.“ „So ich sag dir das jetzt zum letzten Mal. Meine Zähne gehen dich nichts an! Aber was willst du essen.“ „Gut, war ja nur ein Vorschlag, ich hätte gern ein Clubsandwich.“
Horizonte trank gerade einen Drink, als sich ein Portier des Hotels näherte und etwas zu ihm sagte, darauf schnellte er hoch. Misel und Seisuke fragte besorgt gleichzeitig: „Was ist los?“
„Man hat uns den Krieg erklärt.“


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:42 
9. Immer Ärger mit Medaron

[Auszug aus dem Diensthandbuch „Erde 2 – neuer Planet, selbe Scheiße“ für Infanteristen der Streitkräfte des Unternehmens „Phoenix“]:

Medaron, das: Die Allianz Medaron wurde von den Praios (allgemein als Schlangen bezeichnet) als Antwort auf die humanoide Bedrohung gegründet. Kurz nach der ersten Besiedlung durch die Menschen starb die heimische Bevölkerung an eingeschleppten Krankheiten (durch die Genneuordnung in der Tiefkühlphase während der Reise zum Planeten, waren die Menschen, Tiere und Pflanzen gegen die einheimischen Krankheiten resistent), wahllosen Exekutionen und der Vertreibung von ihrem Grundbesitz. Unfähig sich zu selbst zu organisieren, warteten viele von ihnen auf den nahenden Tod. Entflohene Kriegsgefangene (einige hatte Überfälle und Morde an Menschen begangen) vereinten sich schließlich nach dem Vorbild menschlicher Organisationen (Hierarchie) zur Medaron-Allianz. Schnell gewann die Allianz an Mitgliedern, vor allem bei friedlich unter Menschen lebenden Praios. Diese waren eigentlich glücklich mit ihrer Situation, hatte man ihnen doch gleiche Rechte und Privilegien gegeben (u.a. Arbeit und ein gestärktes Immunsystem), aber die Kriegsgefangenen hatten sich auch die Kunst der Propaganda angeeignet. Das Massaker an einer Familie (3 Großeltern – 81/78/63, 2 Eltern 42/41, 5 Kinder 17/15/12/12/0.7) führte zur Hinrichtung der 6 Täter und dem Verbot der Allianz. Die Medaron-Führung lieferte 4 ranghohe Minister aus (offiziell hingerichtet – inoffiziell festgehalten an Bord der Prometheus) und durfte so weiter existieren. Über einen noch unbekannten Kontakt erfuhr die Führung von dem Unternehmen „Phoenix“ und versucht dementsprechend ihren Antipart zu erfüllen. Konfliktwahrscheinlichkeit: 98%

Kampfpotenzial Praios:
Der Praios-Soldat ist hart im Nahkampf, sein natürlicher Panzer lenkt erfolgreich Schlag- und Stichwaffen ab, deshalb niemals auf einen Nahkampf einlassen. Dagegen versagt er bei dem Gebrauch von Schusswaffen, da er nicht das nötige Feingefühl für die Waffe aufbringen kann.
Die Luftwaffe der Praios arbeitet bei Standardsituationen zufrieden stellend, allerdings weder talentiert noch kreativ, was daran liegt, dass auf Erdentechnologie zurückgreifen müssen (in allen Bereichen).
Die Marine ist nicht existent, eine Urangst vor dem Wasser, sie waschen sich nicht mal, sondern reiben sich mit Sand ab.
Die Raumflotte ist jung und unerfahren, bisher sind keine Zusammenstöße bekannt.


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BeitragVerfasst: Fr, 29. Apr 2005 10:43 
Immer Ärger mit Medaron

Kommandobunker, Vorgon City
1 Stunde, 43 Minuten nach der Kriegserklärung

„Gibt es irgendwelche Informationen?“ fragte Misel hektisch Horizonte. Jener drehte sich um, blickte zu den ungeduldig warteten Mitgliedern der neuen Light Company und antwortete: „Bisher haben wir noch keine Berichte von der Front.“ „Das ist doch gut, dann haben sie noch nicht angegriffen.“ Warf LordxRaven ein, darauf erwiderte Caedis: „Nicht unbedingt, es kann auch bedeuten, dass sie nicht kommunizieren können, weil sie durch einen Angriff abgelenkt sind, ihr Kommunikationszentrum zerstört wurde oder weil sie alle bereits tot sind.“ „Aber bisher können wir uns noch nicht sicher sein, was passiert ist, passiert oder noch geschehen wird.“, fügte Horizonte hinzu, „Zuerst sollten wir Artanis und Goofy benachrichtigen, sie gehören zu den vielen Herrschern von Städten, die sich zwischen den Mitgliedern der Light Company befinden und sich deshalb der Allianz anschlossen. Ihre Städte sind außerdem in der Nähe einer isolierten Medaron-Siedlung.“

Kommandobunker, Vorgon City
2 Stunden, 17 Minuten nach der Kriegserklärung

Sir_Martin und Horizonte waren in einen angrenzenden Raum gegangen um ungestört mit einander zu reden. Nachdem Sir_Martin die Tür geschlossen hatte, begann er auch schon: „Warum setzen wir nicht die Pegasus oder die Prometheus ein?“ „Weil dann jeder auf dem Planeten die Existenz zweier schwer bewaffneter Schlachtschiffe bemerken würde.“ „Irgendwann würden sie eh darauf kommen, man würde sie einfach hinter diesen Monden entdecken! Also warum nicht jetzt wo wir sie gebrauchen können?“ „Es ist noch nicht der Entscheidungskrieg! In der Kriegserklärung steht nichts vom Phoenix und Medaron selbst ist noch zu schwach um uns vollständig zu vernichten.“ „Das mag ja sein, aber wir können da auch nichts anrichten und dieser Krieg wird uns daran hindern schnell an Stärke zu gewinnen.“ „Dann brauchen wir offizielle Hilfe um diesen Krieg zu beenden.“ „Ich wüsste da jemanden.“ „Den Inquisitor!“ „Ich werde ihn gleich mal anrufen.“ „Warte noch, wir können zwar nicht die Schiffe selbst einsetzen, aber die Spezialeinheiten werden verdeckte Operationen durchführen. Um uns eine besseren Zugriff auf diese Truppe zu geben, habe ich um Kontrolle über die PSF-3 gebeten. Man hat es genehmigt und sie werden hier in Vorgonia stationiert.“ „Warum denn ausgerechnet die 3?“ „Alle 4 Mitglieder sind ehemalige Prätorianer, bei ihnen kann man sich der unbedingten Loyalität sicher sein.“ „Wenn die gute Arbeit leisten sollten wir vielleicht noch mehr dieser Teams auf dem Planeten stationieren, statt sie ständig von den Schiffen holen zu müssen.“ „Ich werde das beim nächsten Meeting zur Sprache bringen.“ Sir_Martin verließ das Zimmer, kurz darauf folgte Horizonte.
Er ging auf Caedis und Misel zu fragte diese: „Wo sind Pando und Seisuke?“ Misel antwortete etwas verlegen: „Die sind bei Selbsthilfegruppen.“ „Selbsthilfegruppen?“ „Ja, Seisuke bei einer Antiaggressionsgruppe und Pando versucht sein Alptraumerlebnis bei der FKK zu verarbeiten.“

Therapiezentrum, Vorgon City
3 Stunden, 51 Minuten nach der Kriegserklärung

Seisuke gegenüber der Gruppenleiterin und diese fordere ihn auf über den Grund seiner Aggressionen zu sprechen: „Warum ich aggressiv reagiere? Na ja, da waren diese Akademiker, die mir mein Raumschiff gestohlen und verschrottet haben.“ „Nicht schon wieder diese Geschichte mit den Akademikern!“ Unterbrach ihn Paul, ein anderer in der Gruppe. „Hey ich hab dich auch aussprechen lassen, und ich hab wenigstens ein richtiges Problem, als bis heute von meiner Mutter ständig gebadet zu werden und sich dabei um die Menge des verwendeten Shampoos zu streiten. Junge du bist 40 Jahre alt!“ Die Gruppenleiterin versuchte zu beschwichtigen: „Ganz ruhig, aber Seisuke, Paul hat zumindest mit den Akademikern recht, denn sie erzählen in jeder Sitzung diese Geschichte, sie müssten nun langsam darüber hinweg sein.“ „Ja einen Moment, es geht ja weiter, der Kerl, Nichts13, der sich um die dann gekümmert hat, der wurde von Gott zu sich gerufen und ist jetzt weg. Tja und jetzt muss ich mich um die kümmern!“ „Das stellt tatsächlich ein gewisses Dilemma dar.“ In dem Moment stürmte Pando herein und sagte: „Seisuke komm, wir müssen hier weg.“ „Schon fertig in deiner Gruppe.“ „Irgendwie schon, diese Selbsthilfegruppe war gar nicht für Leute wie mich gedacht, sondern für die von der Frommen Katholischen Kirche, die mich nackt gesehen haben.“

Wegweiser am Rand von Tharkad (Caedis’ Stadt)
4 Stunden, 3 Minuten nach der Kriegserklärung

Das PSF-3 stand vor dem Wegweiser und wollte sie gerade verladen, als die Bewegungssensoren ein Fahrzeug registrierten, welches sich auf sie zu bewegte. „Um was handelt es sich?“ fragte der Teamleader. Die Frau mit dem Fernglas (mit integrierten Nachtsichtgerät) antwortete: „Ein Militärjeep, mit 5 Personen an Bord. Es sind – Moment – es sind Schlangen.“ „OK, Gefechtsstellung einnehmen!“ Ein kurzes Feuergefecht und alle Schlangen waren tot. Weil der Jeep explodiert war, beeilte man sich, den Wegweiser zu verladen.


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