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 Betreff des Beitrags: Die Geschichte des Talyiesin Glyndour
BeitragVerfasst: Do, 21. Okt 2004 1:44 
Ich weiß nicht wie lange ich nun schon hier draussen in den Wäldern Garathors herumirre, doch es muss schon für lange Zeit gewesen sein. Meine Kleider sind zerrissen und dreckig. Die Haare zerzaust und wild gewachsen. Einen Bart habe ich auch wie ich feststellen musste als ich mir über das Gesicht strich. Wenigstens blieb mir der Hunger erspart. Hier in den Wäldern Anariens kann man immer das ein oder andere Kaninchen jagen und auch wenn ich nichts mehr besitze, mein Messer habe ich dennoch. Ein Silberdolch um genau zu sein. Er ist etwa 15 cm groß, doch liegt er schwerer in der Hand als man denkt. Er ist wunderschön verziert mit Schriftzeichen die mir fremd sind, doch weiß ich, dass es ein Erbstück meines Vaters Gwyddno ist. Dieser Dolch ist auch der einzige Beweis für meine adelige Herkunft. Mein Name ist eingraviert, Talyiesin Glyndour. Ebenso der meines Vaters Gwyddno Glyndour, einst ein mächtiger Fürst. Doch diese Zeiten sind längst vorbei, in denen ich auf der Burg meines Vaters noch im Kriegshandwerk unterrichtet wurde. Mittlerweile ist mein Vater tot und sein Reich verwüstet. Damals war ich noch zu jung um etwas zu machen, doch mittlerweile bin ich alt genug um Rache zu nehmen. Mein Lehrmeister, Imanuel brachte mir alles bei, was ich wissen muss um ein guter Regent zu sein. Aber vor allem unterrichtet er mich in Strategie und Schwertkampf. Da aber auch er vor wenigen Wochen von den Schergen des Verräters heimgesucht wurde, der damals meinen Vater Gwyddno ermordete bin ich nun auf der Flucht. Nunja, flucht nicht mehr, da ich seit Tagen keinen Menschen mehr gesehen habe. ich hoffe nur, dass ich bald in ein Dorf komme.

Einige Stunden und Meilen weiter im besagten Wald...

...waren das gerade Stimmen gewesen? Hoffentlich keine Feinde, meine einzige Waffe ist der Dolch und mit dem kommt man nur schwer gegen Langschwerter an. Am besten ist ich schaue nach wer da ist, vielleicht sind es ja auch nur einfache Bauern.

Nachdem ich einige Meter durch das Unterholz ging sah ich sie. 3 Männer zu Pferde die auf einem Pfad standen und sich unterhielten. Sie berieten wohl gerade die weitere Richtung ihrer Reise. Alle trugen Waffenröcke und ein Wappen auf ihren Rüstungen. Demnach waren es wohl Ritter eines Fürsten hier aus der Nähe. Es ist wohl das beste wenn ich mich ihnen anschließe zu der Burg ihres Herren. Also stieg ich aus dem Unterholz und richtete mein Wort an die erstaunten Gardisten.

"He ihr! Zu welchem Fürsten gehört ihr?"

der scheinbar älteste der drei antwortete

"Wir dienen dem großen Fürsten Zaor. Fürst der schwarzen Garde. Doch sagt uns Fremder, wer seid Ihr und was sucht Ihr in diesem verlassen Wald?"

"Mein Name ist Talyiesin Glyndour ap Gwyddno. Der Beiname "ap Gwyddno" deutet auf meinen verstorbenen Vater Gwyddno Glyndour hin. Ich bin der Erbe seines Reiches Keltia, doch zur Zeit bin ich auf der Flucht vor den Schergen des Verräters Edeyrn der meinen Vater ermorden lies. Sagt an Hauptmann, seid Ihr auf dem Wege in die Hauptstadt zu Eurem Fürsten? Ich muss mit ihm sprechen wenn er solch ein mächtiger Fürst ist."

"Ihr wollt ein Adeliger sein? Ihr seht aber nicht gerade wie einer aus mein Herr. Warum sollten wir Euch glauben schenken?"

Ich zog den Dolch aus meiner Tasche

"Dies hier ist ein Erbstück meines Vaters. Sein, wie auch mein Name sind dort eingraviert. Wie sollte ich sonst an solch einen reich verzierten Dolch kommen, wenn ich nicht der Sohn eben dieses Herren wäre?"

"Ihr könntet ihn gestohlen haben."

"Wohl war Hauptmann, doch habe ich dies nicht. Bitte bringt mich zu Eurem Herren, wenn er wirklich der Herr über die schwarze garde ist, so wird er sich an meinen Vater erinnern und auch an mich."

"Nun gut.Wir sind ohnehin gerade auf dem Weg zu ihm. Steigt bei Marek aufs Pferd, dann geht es schneller als wenn Ihr nebenher lauft."

Und so machten wir uns auf den Weg nach Tenu um dem Fürsten Zaor vorstellig zu werden.



Etwa einen halben Tagesritt später, erreichten wir die Grenzen zu Zaor`s Ländereien.
Als ich mich ein wenig umschaute erkannte ich eine Vielzahl von Höfen und Arbeitsstädten. Der Gardist hat wohl nicht gelogen, als er sagte das Zaor einer der mächtigsten hier zu Lande sei. ich erinnere mich noch genau wie es früher war als ich noch klein war. Mein Vater war immer ein unabhängiger Fürst gewesen der sich niemanden unterstellen wollte. Trotz allem hegte er einen engen Kontakt zu den schwarzen Gardisten. Ab und an unterstützte er sie auch in Kriegen mir Material. Truppen sandte ,er nie aus. Er sagte dann immer, dass ihm das Leben unserer Untertanen zu wichtig sei, alsdass er es für die Expansionslüste der Fürsten aufs Spiel setze. Ich kann nur hoffen das Zaor mich wiedererkennt. Ansonsten sieht es nicht gerade rosig für mich aus.

Wie lange werden wir wohl noch bis Tenu brauchen? Ich hörte von einigen Bauern, dass diese Stadt eine der schönsten im ganzen Lande sein soll. Von ihrer Größe mal ganz abgesehen. Ich blickte zu meinem Vordermann Marek und richtete mein Wort an ihn:

"Marek, sagt mir bitte wie lange brauchen wir noch bis Tenu? Und stimmt es was die Bauern sagen? Ist diese Stadt wahrlich so prunkvoll? Ich hörte sogar, dass es einst zwei Städte waren, die dann später unter der Führung Zaor`s vereinigt wurden."

Er erwiderte:

"Ja da habt Ihr recht. Es waren einst zwei Städte. Terola und Nudarir hießen sie. Als dann Zaor seine Regentschaft antrat, vereinigte er beide und wies sie als seine Hauptstadt aus. Den Namen Tenu trägt sie, um an beide Städte von damals zu erinnern. Wir sind in etwa einer Stunde vor den Toren der Stadt. Keine Sorge Ihr werdet noch früh genug vor unserem Fürsten stehen."

Mit diesen Worten drehte er sich wieder herum und lenkte unser Pferd neben das des Hauptmannes.

Der Hauptmann ist ein merkwürdiger Kerl. Er hat kein einziges Wort geredet seit wir aufgebrochen sind. Ist er immer so schweigsam oder liegt es an meiner Anwesenheit? Nunja, ich werde bei Gelegenheit den Fürsten danach fragen.

Nach der besagten Stunde kamen wir dann auch an unserem Zielort an. Die Stadt war wahrlich überwältigend. Ich zählte nicht minder denn 14 große Türme innerhalb des Walls und 7 große Tore boten Einlass in diese Stadt. Wir betraten Tenu durch das große Wolfstor, welches auch das Haupttor darstellte. Dahinter führte eine breite, gepflasterte Straße an Regierungsgebäuden und Stadt-Maenors vorbei, geradewegs zur Feste hinauf. Als wir durch das Tor der feste ritte sah ich bereits einige Gardisten auf dem Platz stehen und in deren Mitte ein kleinerer Mann. Nachdem wir abgesattelt hatten wurde ich dem kleinen Mann vorgestellt.

"Talyiesin, dies hier ist Darronwyi, der Kämmerer dieser Feste. Er begleitet Euch zunächst auf Euer Quartier und sorgt dafür das Ihr genug zu essen und trinken habt. Neue Kleider benötigt Ihr auch. Ebenso könnt Ihr in Eurem Gemach auch der Körperpflege nachgehen. Sobald Ihr fertig seid, kommt bitte hinunter in den großen Saal."

Mit diesen Worten verabschiedete sich der Hauptmann und ließ mich mit dem Kämmerer allein.

"Folgt mir bitte Sire, es ist nur ein kurzes Stück zu den Gästequartieren."

Ich tat wie man mir gehießen.

Das Zimmer welches ich bekam, war prachtvoll möbiliert mit feinstem Edelholz und reich verziert mit Gold und Silber. Ich legte mich auf das große Himmelsbett und ruhte mich ein wenig bei Speiß und Trank aus. Selbst das bett war reich verziert. Unter der Decke des bettes waren kleine Diamanten und Rubine angebracht. Sie sollen wohl Sterne darstellen. Dem Innenarchitekten sollte man mit Gold überhäufen wenn man mich fragt. Ich habe noch nie solch überwältigende Schönheit in einem Raum gesehen.

Ich rasierte und wusch mich. Danach zog ich die bereitgestellten Sachen an. Es war eine gute, aber auch schlichte Kleidung wie sie hier zu Lande üblich war. Genau das richtige für mich, denn ich zeige nicht gerne den Reichtum den ich habe, nunja...den ich hatte.
Als ich mit allem fertig war ging ich hinunter in den großen Saal wie der Hauptmann es mir gesagt hatte. Als ich eintrat wurde es auf einmal still und alle Blicke ruhten auf mir. Der Saal war gefüllt von Bediensteten der Feste und den Rittern des Fürstes. In einer Ecke erkannte ich sogar einen der Minister Zaor`s, welcher mir aber vom Namen her unbekannt war.
Ich ging auf einen freien Tisch in der Mitte des Saales zu und setzte mich. Sofort brachte mir eine Magd einen Becher Met und etwas zu essen. Hunger hatte ich eigentlich nicht, aber was solls. So wenig wie ich die letzten Wochen gespeißt hatte, kann es mir nur gut tun.

Plötzlich wurde wieder alles still im Saal. ich drehte mich verwundert um und da sah ich ihn. Der Fürst hatte den Saal betreten und kam auf mich zu. Ich spürte wie mein Mund trocken wurde und ich leicht zu zittern begann. Es war überwältigend. Dieser Mann strahlte eine enorme Kraft und zugleich Ruhe aus. Man erkannte sofort das er ein großer Regent war, denn die Ritter sahen ihn voller Stolz an und waren ihn anscheinend zu tiefst ergeben.

Dann war er direkt vor mir. Er schaute mich von oben bis unten an, ich war inzwischen aufgesprungen und kniete vor ihm, und gab mir zu verstehen wieder aufzustehen. Dann richtet er sein Wort an mich:



"Es ist verdammt lange her das ich Euch und Euren Vater sah. Sagt mir, wie geht es Gwyddno? Ich sendete vor Wochen schon einige Boten zu ihm aus, doch keiner kehrte zurück."

"Sire, es ist nicht verwunderlich das diese nicht zurückkamen. Mein Vater ist tot. Sein einstiger Freund, der Druide Edeyrn, kam eines Nacht mit einer Armee von sogenannten Raben, schreckliche Kämpfer, in unser Schloss und ermordete meine ganze Familie. ich konnte zum Glück entkommen, da ich noch rechtzeitig die Geheimgänge der Feste erreichte. Niemand überlebte dieses Massaker. Und nun, residiert Edeyrn in unserer Feste Seren Beirdd.

My Lord, ich bin Wochenlang in den Wäldern herumgeirrt und habe mich von dem ernährt was ich zu jagen fand. Dann eines Tages erreichte ich eine Hütte. Der Mann der sie bewohnte war ein Großmeister. Vielleicht kennt Ihr ihn. Seine Name ist Imanuel. Er nahm mich in seine Obhut und schulte mich. Er brachte mir alles bei was ich heute mein Wissen nennen darf."

Sichtlich geschockt und angewiedert blickte Zaor auf mich nieder. Seine Augen füllten sich leicht mit Tränen als ich vom Tode meines Vaters berichtete. Jedoch war ich der einzige der dies sah, denn Zaor, der ein wahrer Herrscher ist, konnte es sich nicht erlauben vor seinen Rittern schwäche zu zeigen. So sprach er zu mir:

"Taly, der Tod Eures Vaters erfüllt mich zutiefst mit Trauer. Er war einer meiner ältesten und engsten Freunde, auch wenn wir nie Seite an Seite kämpften. Wisst Ihr eigentlich das wir eins zusammen unterrichtet wurden? Er hat mir damals oft geholfen und einiges für mich in Kauf genommen. Ich konnte ihm nie dafür danken, oder mich erkenntlich zeigen, da er es nicht wollte. Das einzige was er wollte war Euer Wohlergehen. Demnach handle ich nun wie ich es ihm einst versprach."

Zaor drehte sich um und sprach zu den versammelten Ritter, Bediensteten und wer sonst noch gerade in der Feste weilte.

"Hört mich an meine treuen Bürger. Ich Zaor, Fürst der schwarzen Garde veranlasse folgendes.

Der Verräter Edeyrn, wird von nun an als geächtet betrachtet. Sollte er irgendwo auftauchen, ist er sofort festzunehmen und in den tiefsten Kerker zu werfen den wir haben. Seine Raben Armee ist aufzufinden und zu vernichten. Bis auf den letzten Mann. Meine treuen Ritter, dies liegt in Eurer Hand. Ich möchte das ihr sofort alle ausreitet zu den Ländereien Gwyddno`s um dies zu verrichten. Desweiteren veranlasse ich, dass man Talyiesin Glyndour ap Gwyddno (Talyieisn Glyndour, Sohn des Gwyddno) eine kleine Feste zur Verfügung stellt und ihn unter die Obhut der schwarzen Garde nimmt. Dort möge er herrschen wie einst Gwyddno auf seiner Feste Seren Beirdd (Stern des Barden). Er möge seine Ländereien vergrößern, seinen Reichtum vermehren und seine Ehre bekunden. Sein angestammter Platz in dieser Welt wurde ihm durch Gewalt und Habgier entrissen, nun liegt es an uns dieses Unrecht zu vergelten."

Als ich hörte was der Fürst sagte brannten mir die Tränen in den Augen. Er hat mich kaum gekannt, doch trotz dessen nahm er mich in die Obhut dieses edlen Hauses auf. Natürlich, er gab meinem Vater einst das Versprechen sich um mich zu kümmern, sollte ihm einst etwas geschehen, doch selbstverständlich war dies nicht. Wahrlich ein Mann von Ehre.
Ich blickte Zaor an. Meine Augen brannten immer noch als ich mich vor ihm auf die Knie warf und einen Eid schwor, der bis an mein Lebensende für mich richtend war:

"Sire, hiermit gelobe ich, Talyiesin Glyndour ap Gwyddno,

dass ich die Ehre der schwarzen Garde niemals verletzten werde.

Ich werde fort an auf meiner Burg Caerdroia herrschen und mein Reich vergößern.

Ich werde mein Leben meinen Bürgern widmen, wie einst mein Vater.

Ich werde die Banner des Hauses stets in Ehren tragen und sie niemals beflecken.

Ich werde mein Leben ebenso dem Schutze der Fürsten dieses Hauses widmen. Sollte eins ein Krieg heranbrechen, so werde ich mit meinen Rittern stets als erster in die Schlaht ziehen, werde mein Heer schützend vor dem meiner Fürsten postieren und werde nicht eher Ruhen, bis ich entweder Tod, oder siegreich bin und alle Aggressoren vernichtet habe.

Ich werde ebenso jedem noch so kleinen Regenten ehrvoll behandeln und ihn stark machen. Ich werde ihn unterstützen wo ich nur kann, wie dies auch Fürst Zaor für mich tat.

Auf dass die schwarze Garde ewiglich bestehen möge und zu dem stärksten und größten der Orden dieses Landes wird. Dies ist mein Ziel. Meine Bestimmung.

Heil dir Fürst Zaor, möge Eure Regenschaft als Denkmal stehen. Als Denkmal für Ehre, Stärke, Mut und Reichtum.

Heil dir oh großes Adelshaus."

Mit diesen Worten beendete ich meine kleine Rede. Ich stand auf, doch bemerkte das mir schwindelig wurde. Auf einmal war alles schwarz um mich herum und ich merkte nur noch das mich meine Kräfte verließen und ich ohnmächtig wurde.

Als ich einige Zeit später erwachte, lag ich auf einem großem Bett in einem mir fremden Gemach. Ich richtete mich auf und blickte mich um.
Einerseits geschockt, andererseits hoch erfreut richtet ich meinen Blick starr auf die Person die auf einem Stuhl vor meinem Bett saß. Ich konnte es nicht fassen. Es war der Fürst persönlich.

"Mein Fürst, was..."

Weiter kam ich jedoch nicht, denn Zaor hob seine Hand und gab mir zu verstehen den Mund zu halten.

"Talyiesin, oh mein kleiner Talynno. Du hast dich wohl doch etwas überschätzt. Du bist in meinem großen Saal nach deinen Aussagen in Ohnmacht gefallen und hast 3 tage durchgeschlafen. In der Zwischenzeit habe ich dich hier nach Caerdroia bringen lassen. Deiner Feste. Ich bin keine Minute von deiner Seite gewichen. Ich hatte schon Angst das du gar nicht mehr aufwachst, doch meine Heiler sagten mir das du nur entkräftet bist und dich ausruhen musst. Deine Worte aus dem großen Saal waren beeindruckend. All meinen Rittern und Gefolgsleuten standen die Tränen in den Augen, als sie erkannten mit welcher Kraft und Innbrunst du deine Worte verkündet hast. Sie können nunmahl nicht wissen, dass dein Vater einer der größten Barden dieses Landes war und er dir viel seiner Kunst beibrachte. Trotzallem möchte ich dir meinen Dank aussprechen. Meinen Dank für diesen Eid den du geleistet hast. Nun bin ich mir noch sicherer als vorher das Gwyddno seinen Sohn gut erzogen hat. Doch nun ruhe dich aus. Schlaf ein wenig. Wenn die Zeit gekommen ist reden wir weiter."

Mit diesen Worten erhob sich mein Fürst und verließ mein Zimmer. In der Tür blieb er noch einmal stehen und drehte sich zu mir um.

"Taly, habe keine Sorge, hier bist du in Sicherheit vor Edeyrn und seinen Raben. Trete das Erbe deines Vaters an und halte seine Grundsätze stets in Ehren.

Ruhm
Ehre
Stärke
Reichtum

Wenn du dies tust, bin ich mir sicher das du ein noch viel größerer Herrscher als er wirst."

Damit verließ er mein Gemach. Ich ließ mich zurück in die Kissen fallen und dachte ein wenig nach bevor die Müdigkeit bezwung.

"Er hat so vertraut mit mir gesprochen wie sonst immer mit meinem Vater. Ich habe ihm soviel zu verdanken. Kann ich das je zeigen? Ja! Jetzt weiß ich wie ich es mache. Ich werde mein Reich vergrößern, zur Not auch auf militärische Weise. Ich werde meine Erfolge ihm stets zu Ehren halten. Werde ihn beschützen sollte er in Gefahr sein. Ehre...Stärke...Ruhm...Reichtum...dies werde ich mir zu Herzen nehmen und stets danach Handeln...oh Zaor...ich bin so dankbar das Ihr mich aufnahmt..."

Dann überkam mich die Müdigkeit und ich viel in einen tiefen Schlaf.


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